Pallade Veneta - Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen

Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen


Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen
Mann und Hund sterben bei Bahnunfall in Nordrhein-Westfalen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein Mann und ein Hund sind in Nordrhein-Westfalen von einem Zug erfasst und getötet worden. Der 61-Jährige überquerte am Mittwochmittag mit seinem Tier einen halbbeschrankten Bahnübergang in Viersen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Dabei wurden die beiden von einem Personenzug erfasst und dabei tödlich verletzt.

Textgröße ändern:

Der Lokführer musste vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut werden. Die etwa 150 Fahrgäste wurden von der Feuerwehr in bereitgestellte Busse begleitet. Der Bahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt.

Laut Polizei kam es bereits im Juni und im August 2025 am gleichen Bahnübergang zu ähnlichen Unfällen. Dabei starben ein 65-Jähriger und eine 88-Jährige.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: