Pallade Veneta - Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent

Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent


Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent
Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent / Foto: GEORGE FREY - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump werden zwei Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um rund 90 Prozent verkleinert. "Wir tun etwas sehr Dramatisches und sehr Wichtiges für die Menschen in Utah und die Menschen in unserem Land", sagte Trump am Montag im Weißen Haus bei der Unterzeichnung der entsprechenden Dekrete.

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Der US-Präsident hatte die beiden Naturschutzgebiete bereits 2017 während seiner ersten Amtszeit zusammenstutzen lassen. Sein Nachfolger Joe Biden machte den Schritt 2021 aber wieder rückgängig.

Laut den neuen Dekreten umfassen die Gebiete Bears Ears und Grand Staircase-Escalante umfassen künftig nur noch etwa zehn Prozent ihrer bisherigen Fläche. Damit ordnete Trump noch drastischere Verkleinerungen als 2017 an. Durch die Dekrete werden riesige Flächen potenziell für Öl- und Gasbohrungen, Bergbau und andere wirtschaftliche Aktivitäten geöffnet.

In den Verordnungen werden eine Reihe kritischer Mineralien und Energiereserven aufgeführt, die für die Ressourcenunabhängigkeit und die nationale Sicherheit der von entscheidender Bedeutung seien.

Die beiden Naturschutzgebiete waren von den früheren Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama geschaffen worden. Unter Schutz gestellt worden waren die Gebiete nicht nur wegen ihrer Naturschönheiten, sondern auch wegen der auf ihnen gelegenen archäologischen Stätten.

Die NGO Earthjustice kritisierte Trumps Vorgehen als illegal. US-Präsidenten könnten zwar neue Naturschutzgebiete schaffen, sie hätten aber keine Befugnis zur Verkleinerung oder Abschaffung der Gebiete. Dies sei Aufgabe des Kongresses. Das US-Justizministerium vertritt hingegen die Auffassung, dass die Präsidenten dazu befugt seien. Earthjustice hatte bereits gegen Trumps Dekret 2017 geklagt und kündigte an, nun erneut rechtliche Schritte zu prüfen.

J.Lubrano--PV

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