Pallade Veneta - Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen

Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen


Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: Jaime REINA - AFP/Archiv

Das spanische Festland hat in der ersten Sommerhälfte die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961 verzeichnet. Die Durchschnittstemperatur vom 1. Juni bis 15. Juli lag bei 24,5 Grad Celsius und damit 3,3 Grad höher als der Referenzwert von 21,2 Grad Celsius für den Zeitraum 1991–2020, wie der Sprecher der spanischen Wetterbehörde Aemet, Rubén del Campo, der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

"Praktisch alle Tage im Sommer 2026 haben bisher in ganz Spanien Temperaturen verzeichnet, die über dem normalen Durchschnitt liegen", teilte Aemet im Onlinedienst X mit. Auf dem spanischen Festland wurden zudem die höchsten täglichen Durchschnittstemperaturen und die höchste durchschnittliche Mindesttemperatur für einen Juni seit mindestens 1950 registriert.

Spanien ist besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Im vergangenen Jahr zerstörten Waldbrände in dem Land nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems fast 400.000 Hektar Vegetation, acht Menschen kamen ums Leben. Bei einem Waldbrand in der andalusischen Provinz Almería starben in den vergangenen Tagen 13 Menschen.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: