Pallade Veneta - Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht

Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht


Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht
Ausgebüxte Würgeschlange in Hessen wieder aufgetaucht / Foto: PRAKASH MATHEMA - AFP/Archiv

Ein seit Wochen verschollener Königspython ist im hessischen Brachttal wieder aufgetaucht. Wie die Polizei Südosthessen am Mittwoch mitteilte, wurde das Reptil in der Nacht zuvor nur wenige Meter vom Zuhause seiner Besitzerin aufgefunden. Anwohner hatten demnach die Schlange entdeckt, nachdem eine Katze den Python im Freien bereits aufmerksam beobachtete.

Textgröße ändern:

Laut Polizei war das Tier unverletzt und wurde wieder an die Besitzerin übergeben. Die Beamten vergewisserten sich dabei, dass der Python auch tatsächlich wieder in seinem Terrarium seinen Platz fand.

Ende Juli hatte der Fund einer Schlangenhaut im Brachttal erstmals einen Polizeieinsatz aufgrund des Pythons ausgelöst. Die Würgeschlange wurde zu diesem Zeitpunkt nach Angaben ihrer Besitzerin bereits seit einem Monat vermisst. Sie sei aus dem Terrarium entkommen und anschließend durch ein offenes Badezimmerfenster in die Freiheit gelangt.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: