Pallade Veneta - Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt

Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt


Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt
Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt / Foto: PABLO PORCIUNCULA - AFP/Archiv

Die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet ist auf den niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt gesunken. In der Periode von August 2025 bis Juli 2026 seien 2874 Quadratkilometer Wald zerstört worden, teilten die Behörden am Freitag unter Berufung auf Satellitendaten mit. Dies seien 37 Prozent weniger als in den zwölf Monaten davor - und der niedrigste Stand seit der genauen Erfassung der Abholzung im Jahr 2016.

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Der seit Januar 2023 in Brasilien regierende linksgerichtete Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will die illegale Abholzung des Amazonaswaldes bis 2030 stoppen. Die neuen Zahlen zeigten, "dass wir dieses Ziel erreichen können, wenn wir das derzeitige Tempo beibehalten, mit der bisher gezeigten Ernsthaftigkeit vorgehen und die erforderlichen Ressourcen bereitstellen", erklärte er bei der Vorstellung der Daten in São Paulo. "Wir nehmen das Klimathema in diesem Land sehr ernst, denn wir sind keine Klimawandel-Leugner."

Lula hat sich den Schutz des Amazonasgebiets auf die Fahnen geschrieben und strebt im Oktober seine Wiederwahl anstrebt. Unter seinem rechtsradikalen Vorgänger Jair Bolsonaro hatte die Abholzung im Amazonasgebiet stark zugenommen und 2022 mit 12.500 Quadratkilometern einen Höchststand erreicht. Dessen Sohn Flavio Bolsonaro kandidiert bei der Präsidentschaftswahl im Oktober gegen Lula.

Der Schutz des Amazonas ist im Kampf gegen den Klimawandel entscheidend: Die dichte Vegetation des weltweit größten tropischen Regenwaldes nimmt Treibhausgase auf, welche die globale Erwärmung verursachen.

R.Lagomarsino--PV

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