Pallade Veneta - Ausbau von Windenergieanlagen stockt wegen Preissteigerungen erheblich

Ausbau von Windenergieanlagen stockt wegen Preissteigerungen erheblich


Ausbau von Windenergieanlagen stockt wegen Preissteigerungen erheblich
Ausbau von Windenergieanlagen stockt wegen Preissteigerungen erheblich / Foto: INA FASSBENDER - AFP

Der Ausbau von Windenergieanlagen und anderen erneuerbaren Energiequellen in Deutschland stockt merklich. Bei der aktuellen Gebotsrunde für Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen habe es unerwartet wenige Gebote gegeben, erklärte die Bundesnetzagentur am Mittwoch. Die Gründe dafür "sind signifikante Kostensteigerungen für Windenergieanlagen, Photovoltaik-Module und Netzanschlusstechnik", erklärte Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Textgröße ändern:

Die Bundesnetzagentur hatte eine Menge von knapp 1320 Megawatt für neue Windanlagen ausgeschrieben. Es seien jedoch nur "87 Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt rund 772 Megawatt eingereicht" worden. Diese "Unterzeichnung der Ausschreibung" sei nicht zu erwarten gewesen, denn es seien bedeutend mehr Genehmigungen für Windenergieprojekte erteilt worden.

Mit den mehrmals im Jahr stattfinden Ausschreibungen wird seit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes von 2018 die Vergütungshöhe für den eingespeisten Strom festgelegt. Die Bundesnetzagentur legt das Volumen fest, die Anlagenbetreiber melden an, zu welchem Preis sie welche Strommenge einspeisen können. Die Idee ist, dass wer am wenigsten für den Betrieb einer neuen Anlage zur Produktion erneuerbarer Energien verlangt, höhere Förderzuschläge erhält.

Nun haben jedoch "viele hundert Megawatt an genehmigten Windenergieprojekten" nicht an der Ausschreibung teilgenommen, erklärte der BDEW. "Der Druck auf die Rohstoffpreise als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie die deutliche Erhöhung der Finanzierungskosten aufgrund gestiegener Zinsen wirken sich spürbar auf das Ausbautempo der Erneuerbaren Energien aus."

U.Paccione--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: