Pallade Veneta - Nach Zyklon "Sitrang" in Bangladesch noch fünf Millionen Menschen ohne Strom

Nach Zyklon "Sitrang" in Bangladesch noch fünf Millionen Menschen ohne Strom


Nach Zyklon "Sitrang" in Bangladesch noch fünf Millionen Menschen ohne Strom
Nach Zyklon "Sitrang" in Bangladesch noch fünf Millionen Menschen ohne Strom / Foto: Rabin Chowdhury - AFP

Nach dem Durchzug des Zyklons "Sitrang" sind in Bangladesch noch immer fünf Millionen Menschen ohne Strom. Auf der Suche nach überlebenden Besatzungsmitgliedern eines im Wirbelsturm gesunkenen Baggerbootes konnten die Rettungskräfte vier von ihnen nur noch tot bergen; die Zahl der Todesopfer erhöhte sich damit am Mittwoch nach Angaben der Behörden auf 28. Vier weitere Besatzungsmitglieder des Schiffes wurden noch vermisst.

Textgröße ändern:

"Sitrang" war am Montag über Bangladesch hinweggezogen. Rund eine Million Menschen konnten zuvor rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Sie konnten am Mittwoch wieder in ihre Wohnorte zurück, vielerorts bot sich ein Bild der Zerstörung. Die Regierung sprach von rund zehntausend zerstörten oder beschädigten Häusern, zudem wurden weite Flächen Ackerland zerstört.

Zyklone sind in dieser Weltregion eine stetige Bedrohung, aber ihre Intensität und Häufigkeit nimmt nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu. Zugleich konnte in den vergangenen Jahren die Zahl der Todesopfer durch bessere Evakuierungspläne und Wettervorhersagen stark reduziert werden.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Niedersachsen verbietet künftig Anbindehaltung von Rindern

Die bereits seit Langem in der Kritik stehende Anbindehaltung von Rindern soll in Niedersachsen künftig verboten werden. "Das Leid der Rinder, die in Anbindehaltung gehalten werden, muss endlich beendet werden", erklärte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) am Donnerstag. Tierschützer begrüßten, dass Niedersachsen als erstes Bundesland vollständig aus der Anbindehaltung von Rindern aussteige.

EU hofft auf baldigen Abschluss eines Handelsabkommens mit Australien

Nach Handelsverträgen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten und Indien hofft die EU auf den baldigen Abschluss eines weiteren Abkommens mit Australien. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic und Agrarkommissar Christophe Hansen empfangen nach Kommissionsangaben am kommenden Donnerstag ein australisches Verhandlungsteam in Brüssel. Der Abschluss könnte in den Wochen danach folgen.

Australischer Junge schwimmt vier Stunden im Meer und rettet abgetriebene Familie

In Australien ist ein Teenager vier Stunden lang vom offenen Meer an die Küste geschwommen, um seine Familie zu retten. Der 13-jährige Austin Appelbee legte vier Kilometer im Meer zurück, nachdem er mit seiner Mutter und seinen beiden jüngeren Geschwistern vor der Südwestküste Australiens abgetrieben worden war. Am Strand alarmierte er dann die Rettungskräfte. Nach der erfolgreichen Rettungsaktion lobten diese am Dienstag die "übermenschlichen" Überlebensinstinkte des Jungen.

Für weniger Importe aus China: USA legen Rohstoffreserve an

Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden.

Textgröße ändern: