Pallade Veneta - Arktische Kaltfront stürzt Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos

Arktische Kaltfront stürzt Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos


Arktische Kaltfront stürzt Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos
Arktische Kaltfront stürzt Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos / Foto: KAMIL KRZACZYNSKI - AFP/Archiv

Eine arktische Kaltfront mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius hat weite Teile der USA kurz vor Weihnachten ins Chaos gestürzt. Unzählige Menschen konnten ihre für das Fest geplanten Reisen am Donnerstag (Ortszeit) nicht antreten; für mehrere Millionen US-Bürger galten Wetterwarnungen. Präsident Joe Biden warnte seine Landsleute: "Das ist nicht wie ein schöner Schneetag in Kindertagen. Das ist richtig ernst."

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Die arktische Kaltfront zog vom Mittleren Westen nach Osten. Sie dürfte am Freitag die Ostküste der USA erreichen. Am Donnerstagabend (Ortszeit) befand sich die Mitte des Landes im Schraubstock eisiger Temperaturen. Meteorologen warnten, dass die Menschen ihre Häuser nicht verlassen sollten. Wer nach draußen gehe, riskiere innerhalb von Minuten Frostbeulen. Bei längeren Aufenthalten drohe gar der Tod.

Der Sturm erwischte das Land unmittelbar vor einem der jährlichen Reisehöhepunkte: Nach Angaben der American Automobile Association planten rund eine Million Menschen, für Weihnachten mit dem Auto auf Reisen zu gehen. Aber bereits am Donnerstag waren vor allem im Norden des Landes viele Straßen gesperrt, zudem wurden tausende Flüge gestrichen oder verzögerten sich.

Im Vorfeld des Sturmes hatte der US-Wetterdienst vor "rekordverdächtiger Kälte und lebensbedrohlichen Windböen" gewarnt, die sich von den Rocky Mountains auf die östliche Hälfte der USA ausbreiten würden. Dem Bundesstaat New York wurde ein Sturm vorhergesagt, "wie er nur einmal pro Generation vorkommt".

C.Grillo--PV

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