Pallade Veneta - Haltung des Arbeitgebers zum Klima immer wichtiger für Berufseinsteiger

Haltung des Arbeitgebers zum Klima immer wichtiger für Berufseinsteiger


Haltung des Arbeitgebers zum Klima immer wichtiger für Berufseinsteiger
Haltung des Arbeitgebers zum Klima immer wichtiger für Berufseinsteiger / Foto: Ekaterina ANISIMOVA - AFP/Archiv

Für immer mehr Berufseinsteigerinnen und -einsteiger spielt die Haltung ihres potenziellen künftigen Arbeitgebers zum Klima eine wichtige Rolle. Wie aus einer Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) hervorgeht, bezeichnen bei den 20- bis 29-Jährigen, die in der Regel erstmals einen Job suchen, 81 Prozent Nachhaltigkeit als wichtigen Faktor bei der Jobwahl. Für 18 Prozent hat dies sogar oberste Priorität.

Textgröße ändern:

Insgesamt achten derzeit bereits 56 Prozent der Menschen bei der Jobwahl auf die Haltung ihres Arbeitgebers zum Klima - für zehn Prozent hat das Priorität. In Spanien und Italien sind es 74 beziehungsweise 75 Prozent und auch eine Reihe osteuropäischer Staaten liegt über der Marke von 70 Prozent.

Die EIB ließ im August vergangenen Jahres in 30 teilnehmenden Ländern eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung ab 15 Jahren zu Klimathemen befragen. Insgesamt waren das gut 28.000 Menschen.

Dabei ging es auch um staatliche Vorgaben: So befürworten 59 Prozent der Menschen strengere staatliche Maßnahmen, um das individuelle Verhalten zu ändern. Unter den 30-Jährigen sind es sogar 69 Prozent.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: