Pallade Veneta - Unwetter sorgt für zahlreiche Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands

Unwetter sorgt für zahlreiche Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands


Unwetter sorgt für zahlreiche Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands
Unwetter sorgt für zahlreiche Überschwemmungen im Südwesten Deutschlands / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Unwetterartige Regenfälle haben im Südwesten Deutschlands für Überschwemmungen gesorgt und zahlreiche Schäden angerichtet. Vielerorts traten am Sonntagnachmittag Flüsse und Bäche über die Ufer. Es kam zu teils stundenlangen Sperrungen. In Baden-Württemberg war unter anderem der Landkreis Tuttlingen betroffen, wie die Polizei in Konstanz am Sonntagabend berichtete.

Textgröße ändern:

Demnach kam es dort zu teils extremen Regen- und Hagelfällen. Das Unwetter habe innerhalb von Minuten zu vollgelaufenen Kellern geführt, Umzäunungen fortgeschwemmt und Flurschäden angerichtet. Zudem wurden Autos und Gebäude beschädigt. Die Höhe der Schäden war zunächst unklar. Auch aus den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald meldete die Polizei in Freiburg zahlreiche Einsätze, unter anderem wegen Erdrutschen und unterspülter Straßen.

Auch in Nordrhein-Westfalen gab es am Sonntagnachmittag unwetterartige Regenfälle. Die Freiwillige Feuerwehr in Alpen am Niederrhein berichtete etwa von überfluteten Straßen und Wohnungen.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: