Pallade Veneta - Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen


Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: GREG BAKER - AFP

Der Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Der vergangene Monat sei "der heißeste einzelne Monat in der Geschichte der Aufzeichnung" seit 1961 gewesen, berichtete das chinesische Staatsfernsehen am Donnerstag unter Berufung auf die Wetterbehörden. Die Temperatur lag demnach bei durchschnittlich 23,21 Grad Celsius.

Textgröße ändern:

In der Hauptstadt Peking stiegen die Temperaturen im Juli auf mehr als 40 Grad Celsius. Die Großstadt Shanghai verzeichnete auch am Donnerstag 39,9 Grad Celsius - in der Stadt gilt die höchste Hitzewarnstufe rot. In den kommenden Tagen dürfte es noch heißer werden, in der Stadt Hangzhou werden Temperaturen um 43 Grad Celsius erwartet.

Auch die Durchschnittstemperatur in jeder chinesischen Provinz sei im Juli "höher als im Durchschnitt in den vergangenen Jahren", hieß es im chinesischen Staatsfernsehen. China stößt weltweit am meisten klimaschädliche Treibhausgase aus, die extreme Wetterlagen wie Hitzewellen und Überschwemmungen begünstigen.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: