Pallade Veneta - Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen


Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: GREG BAKER - AFP

Der Juli war in China der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Der vergangene Monat sei "der heißeste einzelne Monat in der Geschichte der Aufzeichnung" seit 1961 gewesen, berichtete das chinesische Staatsfernsehen am Donnerstag unter Berufung auf die Wetterbehörden. Die Temperatur lag demnach bei durchschnittlich 23,21 Grad Celsius.

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In der Hauptstadt Peking stiegen die Temperaturen im Juli auf mehr als 40 Grad Celsius. Die Großstadt Shanghai verzeichnete auch am Donnerstag 39,9 Grad Celsius - in der Stadt gilt die höchste Hitzewarnstufe rot. In den kommenden Tagen dürfte es noch heißer werden, in der Stadt Hangzhou werden Temperaturen um 43 Grad Celsius erwartet.

Auch die Durchschnittstemperatur in jeder chinesischen Provinz sei im Juli "höher als im Durchschnitt in den vergangenen Jahren", hieß es im chinesischen Staatsfernsehen. China stößt weltweit am meisten klimaschädliche Treibhausgase aus, die extreme Wetterlagen wie Hitzewellen und Überschwemmungen begünstigen.

I.Saccomanno--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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