Pallade Veneta - Tausende Flüge in den USA wegen Wintersturms abgesagt

Tausende Flüge in den USA wegen Wintersturms abgesagt


Tausende Flüge in den USA wegen Wintersturms abgesagt
Tausende Flüge in den USA wegen Wintersturms abgesagt

In den USA sind am Samstag wegen eines Wintersturms mehrere tausend Flugverbindungen abgesagt worden. Besonders stark betroffen war der Nordosten der USA, wo starker Wind und ergiebiger Schneefall erwartet wurden. In den Bundesstaaten New York und New Jersey wurde der Ausnahmezustand verhängt, während Bostons Bürgermeisterin Michelle Wu einen Schneenotstand ausrief.

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Der Bürgermeister von New York, Eric Adams, wies in einer Twitter-Nachricht darauf hin, dass 30 Zentimeter Neuschnee erwartet würden. Allerdings sei "Mutter Natur" dafür bekannt, "das zu tun, was sie will".

Nach Angaben der Website FlightAware wurden für Samstag 3400 Flugverbindungen gestrichen. Bereits am Freitag hatte es 1450 Annullierungen gegeben. Der Nationale Wetterdienst warnte, es werde zeitweise "nahezu unmöglich" sein zu reisen. Für die Nacht zum Sonntag wurden extrem niedrige Temperaturen vorhergesagt.

Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, riet den Bürgern, am Wochenende zu Hause zu bleiben.

Erst vor zwei Wochen hatte ein schwerer Schneesturm für massive Strom- und Flugausfälle im Osten der USA gesorgt.

I.Saccomanno--PV

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Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen

In der Antarktis ist die höchste Juni-Temperatur aller Zeiten gemessen worden. Wie der nationale Wetterdienst von Argentinien am Donnerstag mitteilte, wurde an der Forschungsstation Esperanza Base am 6. Juni eine Temperatur von 15,4 Grad Celsius gemessen. So hoch sei das Thermometer in der Antarktis zuvor noch nie geklettert. Die Juni-Durchschnittstemperatur an der Esperanza-Station liegt den Angaben zufolge eigentlich bei minus 6,2 Grad.

US-Behörde: Folgenschweres Klimaphänomen El Niño bereits im Gange

Das seit Wochen prognostizierte Klimaphänomen El Niño ist nach Angaben der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA bereits im Gange. Im Verlauf des vergangenen Monats hätten sich "El-Niño-Bedingungen entwickelt", wie unter anderem überdurchschnittliche Temperaturen an der Meeresoberfläche des Pazifik zeigten, heißt es in einer NOAA-Analyse von Donnerstag. Es bestehe nun "eine 63-prozentige Chance für einen sehr starken El Niño von November bis Januar" und damit für eine deutliche Zunahme von Extremwetterereignissen.

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Copernicus: Vorhersagen deuten zunehmend auf sehr starken El Niño in diesem Jahr hin

Wettervorhersagen weltweit deuten nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zunehmend darauf hin, dass das Wetterphänomen El Niño in diesem Jahr sehr stark ausfallen könnte. "Vom 1. Mai bis zum 1. Juni haben im Grunde alle Modelle ihre Prognosen nach oben korrigiert", sagte der Copernicus-Leiter Carlos Buontempo am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Dies spreche für ein "moderates bis starkes beziehungsweise wahrscheinlich starkes bis rekordverdächtiges Ereignis".

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