Pallade Veneta - Anteil Erneuerbarer an der Stromerzeugung erreicht neuen Quartalshöchststand

Anteil Erneuerbarer an der Stromerzeugung erreicht neuen Quartalshöchststand


Anteil Erneuerbarer an der Stromerzeugung erreicht neuen Quartalshöchststand
Anteil Erneuerbarer an der Stromerzeugung erreicht neuen Quartalshöchststand / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ist im dritten Quartal dieses Jahres auf 63,4 Prozent geklettert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Freitag wurden zwischen Juli und September 96,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und ins Netz eingespeist - 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren stieg um 7,1 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand für ein drittes Quartal.

Textgröße ändern:

Die Erzeugung aus konventionellen Trägern sank damit im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf einen Anteil von nur noch 36,6 Prozent, wie die Statistiker ausführten. Windkraft blieb mit einem Anteil von 24,7 Prozent der wichtigste Energieträger in der Stromerzeugung im Inland, gefolgt von Photovoltaik mit 23,8 Prozent, die das stärkste Wachstum hinlegte. Das lag neben dem Zubau an Anlagen auch an sonnen- und windreichen Monaten im dritten Quartal.

Kohle war mit einem Rückgang auf einen Anteil von 21,4 Prozent nur noch der drittwichtigste Energieträger in der inländischen Stromproduktion. Erdgas ging ebenfalls zurück und hatte noch einen Anteil von 11,4 Prozent.

Wie das Statistikamt weiter mitteilte, wurde zugleich im dritten Quartal doppelt so viel Strom aus dem Ausland importiert wie ins Ausland exportiert. So betrug die Menge an importiertem Strom 23,6 Milliarden Kilowattstunden. Exportiert wurden 11,8 Milliarden Kilowattstunden - was gleichwohl einem deutlichen Anstieg um 19,2 Prozent entsprach.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: