Pallade Veneta - UNO: Aktuelle La-Niña-Phase wohl nur von kurzer Dauer - keine Abkühlung erwartet

UNO: Aktuelle La-Niña-Phase wohl nur von kurzer Dauer - keine Abkühlung erwartet


UNO: Aktuelle La-Niña-Phase wohl nur von kurzer Dauer - keine Abkühlung erwartet
UNO: Aktuelle La-Niña-Phase wohl nur von kurzer Dauer - keine Abkühlung erwartet / Foto: MARTIN BERNETTI - AFP/Archiv

Das Wetterphänomen La Niña, das mit niedrigeren globalen Temperaturen einhergeht und seit vergangenem Dezember auftritt, wird UN-Angaben zufolge voraussichtlich nur von "kurzer Dauer" sein. La Niña sei "schwach", erklärte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Donnerstag. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bedingungen sich zwischen März und Mai normalisieren betrage derzeit 60 Prozent, hieß es weiter.

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Die WMO hatte vergangenes Jahr die Hoffnung geäußert, die Rückkehr von La Niña werde dabei helfen, die Temperaturen leicht zu senken. Das gegensätzliche Wetterphänomen El Niño hatte zuvor monatelang weltweit zu Hitzerekorden geführt. Dass die aktuelle La-Niña-Phase sich wesentlich auf die Temperaturen auswirkt, gilt nun als unwahrscheinlich. Trotz La Niña war der Januar 2025 der "wärmste aufgezeichnete Januar", wie die WMO mitteilte.

Als La Niña wird eine Abkühlung der Meeresoberfläche in weiten Teilen des Pazifik in Verbindung mit Wind, Regen und Luftdruckveränderungen bezeichnet. In vielen Gebieten, vor allem in den Tropen, kehrt das Wetterphänomen normalerweise die Auswirkungen des Phänomens El Niño um.

Unabhängig von La Niña und El Niño geht die WMO davon aus, dass überdurchschnittlich hohe Temperaturen der Meeresoberfläche "in allen großen Ozean anhalten" werden, abgesehen vom äquatornahen östlichen Pazifik. Auch an Land sagte die Organisation "überdurchschnittliche Temperaturen weltweit" voraus.

Obwohl es sich bei beiden Wetterphänomenen um natürliche Klimaereignisse handelt, betonte die WMO, dass sie "im breiteren Kontext des vom Menschen verursachten Klimawandels stattfinden, der die globalen Temperaturen erhöht, extreme Wetter- und Klimaereignisse verschärft und die saisonalen Niederschlags- und Temperaturmuster beeinflusst".

S.Urciuoli--PV

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