Pallade Veneta - Regen und Sturm in Südspanien: Mindestens eine Tote

Regen und Sturm in Südspanien: Mindestens eine Tote


Regen und Sturm in Südspanien: Mindestens eine Tote
Regen und Sturm in Südspanien: Mindestens eine Tote / Foto: JORGE GUERRERO - AFP

Beim Durchzug des Sturms "Laurence" mit heftigen Regenfällen ist in Südspanien eine Frau ums Leben gekommen. Ihr Mann werde noch vermisst, teilten die Behörden am Abend mit. Das Auto des Paares war demnach in der Provinz Sevilla von Wassermassen fortgerissen und am Dienstagmorgen leer entdeckt worden.

Textgröße ändern:

Der Wagen sei an einer Straße in der Gemeinde La Puebla de los Infantes rund 85 Kilometer nordöstlich von Sevilla auf dem Dach liegend gefunden worden, erklärte eine Behördensprecherin. Später wurde dann die Leiche der Frau entdeckt.

Wegen Regenfällen, Wind und starkem Wellengang wurden in mehreren Provinzen im Süden, Südosten und im Zentrum des Landes am Dienstag die Alarmstufen gelb und orange verhängt.

"Wir bleiben unter Einfluss eines atlantischen Tiefdruckgebiets", erklärte die nationale Meteorologiebehörde Aemet. Das Tief bringe "ergiebige Regenfälle". Ab Donnerstag werde der Sturm "Martin" für Regen und heftigen Wind sorgen.

In der Region Murcia konnten dem örtlichen Rettungsdienst zufolge neun in ihren Fahrzeugen eingeschlossene Menschen gerettet werden.

Den zweiten Tag in Folge sorgten die Regenfälle für erhebliche Störungen im Straßen- und Zugverkehr. Nach fast drei Wochen ununterbrochener Regenfälle im ganzen Land sind auch die Pegel von Bächen und Flüssen angestiegen.

Die Niederschläge der vergangenen Wochen sind im Begriff, der starken Trockenheit im Spanien in den Jahren 2021 bis 2024 ein Ende zu setzen.

Die Wasserreserven stiegen auf knapp 65,8 Prozent an, während sie vor einem Jahr bei 56,8 Prozent lagen. In den vergangenen zehn Jahren betrugen sie um diese Jahreszeit im Schnitt 59,1 Prozent.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Behinderungen durch Schnee und Eisregen - Angespannte Lage in Berlin

Schneefall und Eisregen haben am Donnerstag erneut für Behinderungen und Einschränkungen vor allem im Nordosten Deutschlands gesorgt. In Berlin fielen einzelne U-Bahnen aus, am Hauptstadtflughafen BER waren zwischenzeitliche keine Starts möglich. Die Deutsche Bahn meldete erneut Einschränkungen im Fernverkehr, die Polizei mehrere Glätteunfälle. Meist blieb es aber bei Blechschäden, teils wurden Menschen leicht verletzt.

Wieder Schnee und überfrierender Regen: Behinderungen und Unfälle im Nordwesten

Erneute Schneefälle und überfrierender Regen haben vor allem im Westen und Nordwesten Deutschlands wieder zu Unfällen, Verkehrsbehinderungen und Schulausfällen geführt. In zahlreichen hessischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Mittwoch die Schulen geschlossen, ebenso in Bremen und Bremerhaven. Auf den Straßen kam es zu vielen Unfällen, in Hessen starb ein 51-jähriger Mann. Die Deutsche Bahn meldete Verspätungen und Zugausfälle, etwa zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Köln und Frankfurt am Main.

Null Grad und Frost: Historischer Temperatursturz in Karibikstaat Kuba

Historischer Temperatursturz in der Karibik: In Kuba sind die Temperaturen erstmals in der Geschichte des Landes auf null Grad abgesackt. Eine Wetterstation in der Provinz Matanzas im Norden der tropischen Insel habe einen Wert um den Gefrierpunkt von null Grad aufgezeichnet, teilte der Wetterdienst Insmet am Dienstag im Onlinenetzwerk Facebook mit. Es sei die niedrigste jemals gemessene Temperatur in dem sonnenverwöhnten Karibikstaat.

Unwetterwarnungen in Spanien und Portugal wegen Sturm "Leonardo"

Auf der Iberischen Halbinsel bereiten sich die Menschen auf Starkregen und Überschwemmungen infolge des Sturms "Leonardo" vor. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle und zu erwartenden Hochwassers sprachen die Behörden in Spanien und Portugal Unwetterwarnungen aus. Der spanische Wetterdienst Aemet gab für die Gebiete rund um die südspanischen Städte Cádiz und Ronda in der Region Andalusien für Mittwoch die höchste Warnstufe Rot aus.

Textgröße ändern: