Pallade Veneta - Weiterer Ortsteil wird wegen Waldbrands bei Treuenbrietzen geräumt

Weiterer Ortsteil wird wegen Waldbrands bei Treuenbrietzen geräumt


Weiterer Ortsteil wird wegen Waldbrands bei Treuenbrietzen geräumt
Weiterer Ortsteil wird wegen Waldbrands bei Treuenbrietzen geräumt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrands nahe der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen haben die Behörden am Sonntag auch eine Evakuierung des Ortsteils Frohnsdorf angeordnet. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sollten ihre Häuser "umgehend" verlassen und sich in eine Notunterkunft in der Stadthalle von Treuenbrietzen begeben, hieß es.

Textgröße ändern:

Kurz zuvor hatten die Einsatzkräfte bereits eine Evakuierung der Ortslage Tiefenbrunnen angeordnet. Das Brandgeschehen breite sich aufgrund der aktuellen Windverhältnisse im Einsatzgebiet südlich von Berlin rasant aus, teilte die Stadtverwaltung mit. Der Waldbrand war am Freitag ausgebrochen, er wird unter anderem auch mit Löschhubschraubern aus der Luft bekämpft.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Copernicus: Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Textgröße ändern: