Pallade Veneta - Hitzewelle in Deutschland: Wetterdienst erwartet für Mittwoch bis zu 40 Grad

Hitzewelle in Deutschland: Wetterdienst erwartet für Mittwoch bis zu 40 Grad


Hitzewelle in Deutschland: Wetterdienst erwartet für Mittwoch bis zu 40 Grad
Hitzewelle in Deutschland: Wetterdienst erwartet für Mittwoch bis zu 40 Grad / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Die Temperaturen in Deutschland werden zur Wochenmitte laut Vorhersage örtlich erstmals an der 40-Grad-Marke kratzen. Der Mittwoch werde "der bisher heißeste Tag des Sommers" werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mit. Verbreitet würden dann 34 bis 38 Grad Celsius erreicht, örtlich bis 40 Grad. Höchsttemperaturen unter 30 Grad werde es nur am Meer und im höheren Bergland geben.

Textgröße ändern:

Bereits seit Montag sorgt der Zustrom heißer Luftmassen nach Deutschland für hohe Temperaturen. Nach Angaben des DWD steigt die Wärmebelastung zunächst im Westen und Südwesten und dehnt sich in den folgenden Tagen weiter in Richtung Nordosten aus, wobei sie sich weiter erhöht. In vielen Regionen galten schon am Montag Hitzewarnungen des Wetterdiensts. Auch die Waldbrandgefahr steigt.

Schon am Dienstag werden den Experten zufolge bei anhaltendem Sonnenschein Temperaturen von 31 bis 38 Grad erreicht, wobei die Höchststände wiederum in der Mitte und im Südwesten Deutschlands zu erwarten sind. Dort sei mit einer "extremen Wärmebelastung" zu rechnen, mahnte der Wetterdienst. Begleitet wird die Hitzewelle ab Montagabend zudem von Hitzegewittern mit Unwetterpotenzial. Örtlich sind dann etwa Hagel sowie Starkregenfälle möglich.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab

Der Klimawandel scheint Jugendlichen in Deutschland einer Umfrage zufolge nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie noch vor einigen Jahren. Nach am Montag veröffentlichten Daten der Sinus-Jugendstudie der Krankenkasse Barmer haben 31 Prozent der 14- bis 17-Jährigen große Angst vor dem Klimawandel - 2021 waren es noch 39 Prozent.

Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energien hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen. Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, stellten "eine neue Macht" dar, sagte die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres der Nachrichtenagentur AFP. Sie äußerte sich kurz bevor Regierungsvertreter aus mehr als 50 Ländern ab Dienstag zu zweitägigen Gesprächen in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta zusammenkommen.

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Textgröße ändern: