Pallade Veneta - Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen

Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen


Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen
Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen / Foto: Angelos TZORTZINIS - AFP/Archiv

Wegen einer Hitzewelle sind in Griechenland Schutzmaßnahmen für Arbeiter und andere besonders gefährdete Menschen ergriffen worden. Das Arbeitsministerium in Athen ordnete am Dienstag für die Hauptstadt und die meisten anderen Teile des Landes an, dass zwischen 12.00 und 17.00 Uhr Ortszeit nicht im Freien gearbeitet werden darf. In vielen griechischen Städten wurden klimatisierte Räume geöffnet, in denen hitzegeplagte Menschen Zuflucht finden.

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Laut dem nationalen Wetterdienst EMY hatte die aktuelle Hitzewelle am Montag begonnen. Vor Sonntag sei keine Besserung in Sicht, hieß es.

In Athen und Griechenlands zweitgrößter Stadt Thessaloniki wurde für Dienstag mit Temperaturen von bis zu 40 Grad gerechnet, im Zentrum des Landes sollte das Thermometer laut Wetterdienst sogar auf 43 Grad klettern. In Athen soll die aktuelle Hitzewelle demnach am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichen. Die Bewohner der Hauptstadt müssen sich dann auf bis zu 41 Grad gefasst machen.

O.Pileggi--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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