Pallade Veneta - Westeuropa steht neue Hitzewelle bevor

Westeuropa steht neue Hitzewelle bevor


Westeuropa steht neue Hitzewelle bevor
Westeuropa steht neue Hitzewelle bevor / Foto: CARLOS JASSO - AFP

Westeuropa wird in dieser Woche erneut von einer Hitzewelle heimgesucht. In Frankreich dürften laut Vorhersagen des Wetterdiensts Météo-France schon am Dienstag örtlich bis zu 38 Grad erreicht werden. In Großbritannien sagen Meteorologen ungewöhnlich hohe Werte über 35 Grad in Teilen des Landes voraus.

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Die britischen Behörden veröffentlichten am Montag eine Warnung vor extremer Hitze mit "großen Auswirkungen" auf das Leben der Menschen. In weiten Teilen von England und Wales soll die Temperatur demnach 30 Grad überschreiten. Den Vorhersagen zufolge soll die Hitze tagelang andauern, im Süden Englands und der Mitte von Wales könnten am Dienstag 33 Grad erreicht werden.

Nach Angaben der stellvertretenden Leiterin des britischen Wetterdienstes, Rebekah Sherwin, könnten die hohen Temperaturen bis zum Beginn der kommenden Woche weiter steigen - und am Sonntag im Südosten Englands sogar 35 Grad überschreiten.

Die höchste jemals in Großbritannien gemessene Temperatur liegt bei 38,7 Grad, die am 25. Juli 2019 im Botanischen Garten der ostenglischen Stadt Cambridge festgestellt wurden. Laut Sherwin besteht eine "geringe Wahrscheinlichkeit", dass dieser Allzeitrekord während der anstehenden Hitzewelle gebrochen wird.

In Frankreich setzte indes schon am Montag eine erneute Hitzewelle ein. In weiten Teilen des Landes wurden Temperaturen über 30 Grad gemessen, im Südwesten des Landes und im Rhône-Tal könnten laut den Vorhersagen von Météo-France am Dienstag 36 bis 38 Grad erreicht werden.

Die Hitzewelle soll sich demnach nach Mittelfrankreich und in den Osten und Norden des Landes ausbreiten, ihr Höhepunkt wird gegen Ende der Woche erwartet. Bereits im Juni hatte eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle mit Temperaturen von teils über 40 Grad Frankreich erreicht.

Laut Sébastien Léas von Météo-France rechnet der Dienst diesmal mit einer Dauer von acht bis zehn Tagen. Bisher sei jedoch noch unklar, ob die Hitzewelle vergleichbare Ausmaße wie im Hitzesommer 2003 erreicht, dem allein in Frankreich rund 15.000 Menschen zum Opfer fielen. Britische wie französische Meteorologen sehen einen Zusammenhang zwischen häufigeren Hitzewellen und der Erderwärmung.

Für Deutschland kündigte der Deutsche Wetterdienst für die kommenden Tage Temperaturen vor allem im Süden und in der Mitte über 30 Grad und örtlich bis zu 35 Grad an. Nach einer zwischenzeitlichen Abkühlung werde am kommenden Wochenende dann die zweite Hitzewelle dieses Jahres in Deutschland einsetzen.

E.M.Filippelli--PV

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