Pallade Veneta - Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet

Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet


Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet
Schwerer Wintersturm in Großbritannien und im Nordwesten Frankreichs erwartet / Foto: Oli SCARFF - AFP

Weite Teile Großbritanniens und der Nordwesten Frankreichs bereiten sich auf einen schweren Wintersturm vor: Die Wetterdienste beider Länder warnten am Donnerstag vor starkem Wind und heftigen Schneefällen. Der britische Wetterdienst Met Office gab für mehrere Regionen Unwetterwarnungen heraus. Vor allem in Wales und den englischen Midlands ist demnach mit erheblichem Schneefall zu rechnen.

Textgröße ändern:

In den Midlands könnten den Vorhersagen zufolge bis zu 30 Zentimeter Schnee fallen. Auch im Süden Englands muss demnach mit starkem Schneefall gerechnet werden. An den Küsten im Südwesten Englands drohen zudem Sturmböen von 95 bis 110 Stundenkilometern.

Anschließend wird der Sturm "Goretti", der in Deutschland "Elli" genannt wird, auf den Nordwesten Frankreichs treffen. Der französische Wetterdienst warnte vor Sturmböen von bis zu 160 Stundenkilometern, insbesondere im Département Manche an der Küste des Ärmelkanals, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde. Die Präfektur rief die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und nicht mit dem Auto zu fahren. In der Region kommt es auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr.

L.Barone--PV

Empfohlen

Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

Textgröße ändern: