Pallade Veneta - Trump: Werden keine Gewalt zur Übernahme Grönlands einsetzen

Trump: Werden keine Gewalt zur Übernahme Grönlands einsetzen


Trump: Werden keine Gewalt zur Übernahme Grönlands einsetzen
Trump: Werden keine Gewalt zur Übernahme Grönlands einsetzen / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

US-Präsident Donald Trump hat militärische Gewalt zur Übernahme Grönlands erstmals ausgeschlossen. "Ich muss keine Gewalt anwenden, ich will keine Gewalt anwenden, ich werde keine Gewalt anwenden", sagte er den Nato-Partnern am Mittwoch in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. "Das ist wahrscheinlich die wichtigste Aussage, die ich gemacht habe, denn die Leute dachten, ich würde Gewalt anwenden", fügte er hinzu.

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Trump forderte zugleich "sofortige Verhandlungen" zum Erwerb Grönlands durch die USA an. Dies bedeute "keine Bedrohung der Nato", sagte der US-Präsident. "Wir brauchen es für nationale und internationale Sicherheit", fügte Trump hinzu.

Nur die USA könnten "dieses riesige Landgebiet, dieses riesige Stück Eis, schützen, erschließen und verbessern", sagte Trump. "Aus diesem Grund strebe ich sofortige Verhandlungen an, um erneut über den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten zu diskutieren."

In seiner frei gehaltenen Rede sprach Trump mehrfach fälschlich von "Island" statt von Grönland. Trump nutzte seine Ansprache darüber hinaus für Fundamentalkritik an Europa. Der Kontinent bewege "sich nicht in die richtige Richtung", kritisierte der US-Präsident vor den versammelten Staats- und Regierungschefs und Wirtschaftsführern. Dies liege unter anderem an "unkontrollierter Massenmigration und endlosen Importen aus dem Ausland". Europa sei "nicht mehr wiederzuerkennen".

Trump bescheinigte Europa zudem einen "katastrophalen Zusammenbruch" der Energieversorgung. Dafür machte er allerdings nicht den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verantwortlich, sondern den Ausbau der Windkraft und anderer grüner Energieträger. Der Klimaschutz sei der "größte Betrug der Geschichte", bekräftigte der US-Präsident.

Deutschland etwa produziere dadurch deutlich weniger Strom als noch 2017, und die Energiepreise seien massiv gestiegen, sagte Trump weiter. Das sei allerdings "nicht die Schuld des derzeitigen Kanzlers" Friedrich Merz (CDU), betonte Trump. "Er löst das Problem."

Die USA hingegen seien nach seinem ersten Amtsjahr wieder zur weltweiten Führungsmacht aufgestiegen, sagte Trump weiter. "Die USA sind der Wirtschafts-Motor des Planeten. Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt", sagte der US-Präsident.

A.dCosmo--PV

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