Pallade Veneta - Zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen durch Eisregen und Schnee

Zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen durch Eisregen und Schnee


Zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen durch Eisregen und Schnee
Zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen durch Eisregen und Schnee / Foto: Amelie HEIDUK - AFP/Archiv

Schnee und überfrierender Regen haben am Sonntag und Montag zu zahlreichen Unfällen und massiven Verkehrsbeeinträchtigungen in Deutschland geführt. Behördenangaben zufolge blieb es meist bei Blechschäden, in einigen Fällen wurden Menschen leicht verletzt. Auch der öffentliche Nahverkehr war eingeschränkt, so fuhren am Montagmorgen etwa keine Straßenbahnen in Berlin, in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam wurde der Busverkehr eingestellt. In einigen bayerischen und niedersächsischen Landkreisen blieben am Montag die Schulen geschlossen.

Textgröße ändern:

Unfallschwerpunkt war am Sonntagabend vor allem Baden-Württemberg. Allein im Rems-Murr-Kreis ereigneten sich laut Polizei 44 witterungsbedingte Unfälle. Die Autobahn 8 zwischen Stuttgart und München musste am Sonntagabend für mehrere Stunden voll gesperrt werden, weil mehrere Pkws und Lastwagen bei Anstiegen nicht mehr weiterkamen und freigeschleppt werden mussten.

Auch auf den Thüringer Autobahnen ereigneten sich am späten Sonntagabend rund 30 Unfälle, nachdem Schnee auf die vereiste Fahrbahn gefallen war. In der Landeshauptstadt Erfurt kam es allein am Sonntagabend zu 19 Blitzeis-Unfällen, wie es von der örtlichen Polizei hieß.

Am Montagmorgen verlagerte sich die Straßenglätte laut Deutschem Wetterdienst nach Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Allein im Bereich der Brandenburger Polizeidirektion Ost ereigneten sich am frühen Montagmorgen elf Verkehrsunfälle, die auf winterglatte Fahrbahnen zurückzuführen waren, wie es hieß.

In Berlin waren die Straßen am Montagmorgen ebenfalls teils spiegelglatt. Wegen des starken Regens in der Nacht sei das Tausalz teilweise von den Fahrbahnen gespült worden, teilte die Berliner Stadtreinigung mit. In der Hauptstadt und in Brandenburg blieben am Montag die Parks und Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg geschlossen. Auf den zum Teil gefrorenen Böden könne sich gefährliches Glatteis bilden, teilte die Stiftung mit.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab

Der Klimawandel scheint Jugendlichen in Deutschland einer Umfrage zufolge nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie noch vor einigen Jahren. Nach am Montag veröffentlichten Daten der Sinus-Jugendstudie der Krankenkasse Barmer haben 31 Prozent der 14- bis 17-Jährigen große Angst vor dem Klimawandel - 2021 waren es noch 39 Prozent.

Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen

Anlässlich der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energien hat das Gastgeberland Kolumbien zu neuen Allianzen aufgerufen. Länder, die Willens seien, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen, stellten "eine neue Macht" dar, sagte die kolumbianische Umweltministerin Irene Vélez Torres der Nachrichtenagentur AFP. Sie äußerte sich kurz bevor Regierungsvertreter aus mehr als 50 Ländern ab Dienstag zu zweitägigen Gesprächen in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta zusammenkommen.

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Textgröße ändern: