Pallade Veneta - Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle

Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle


Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Der Februar startet mit einem großen Temperaturgefälle in Deutschland. Am Montag liegt die Spanne zwischen minus acht Grad an der Oder und plus elf Grad entlang des Oberrheins, wie Nico Bauer von der Vorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag erklärte. Zu der eisigen Kälte in Ostseenähe komme noch ein böiger Wind dazu, so dass sich es sich fast "wie in Sibirien im Winter anfühlt".

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Das Temperaturgefälle bleibt Deutschland auch an den weiteren Tagen erhalten. Am Dienstag zieht von Südwesten Niederschlag auf. Dort fällt teils gefrierender Regen, weshalb dann erneut Glatteisgefahr besteht. Nach Norden hin gibt es im Tagesverlauf auch mehr und mehr Schnee.

Auch im weiteren Wochenverlauf ist laut DWD stellenweise mit Glätte durch Schnee oder gefrierenden Regen zu rechnen. "Dem Winter geht also auch im Februar nicht so schnell die Puste aus", erklärte Bauer.

A.Saggese--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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