Pallade Veneta - Nochmals kräftigere Schneefälle: Verkehrsprobleme in Bayern

Nochmals kräftigere Schneefälle: Verkehrsprobleme in Bayern


Nochmals kräftigere Schneefälle: Verkehrsprobleme in Bayern
Nochmals kräftigere Schneefälle: Verkehrsprobleme in Bayern / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Kräftige Schneefälle haben in Bayern nochmals für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Am Flughafen München war der Flugbetrieb nach Angaben des Betreibers am Freitag zunächst beeinträchtigt, Verspätungen und Ausfälle aufgrund von Schneefall waren möglich. Reisende wurden gebeten, vorab Fluglinien zu kontaktierten.

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Bei Petersaurach nahe Nürnberg prallte in der Nacht zum Freitag eine S-Bahn der Deutschen Bahn gegen einen witterungsbedingt umgestürzten Baum, wie die Bundespolizei in München mitteilte. Der Lokführer und die etwa 30 Fahrgäste der Regionalbahn blieben unverletzt, es gab aber Schäden an Zug und Oberleitungen. Nach Bahnangaben war deshalb auch der über die Strecke laufende Fernverkehr zwischen Nürnberg und Stuttgart beeinträchtigt. Es gab demnach Verspätungen in beiden Fahrtrichtungen.

Auch auf den Straßen gab es erneut Probleme. Das Polizeipräsidium im niederbayerischen Straubing zählte bis Freitagfrüh bereits mehr als 50 witterungsbedingte Einsätze. 30 davon betrafen Unfälle auf glatten Straßen, die anderen galten demnach etwa liegengebliebenen Fahrzeugen.

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge werden im bayerischen Alpenvorland und in den Alpen bis Freitagmittag fünf bis teils zehn Zentimeter Neuschnee erwartet. Ab der Nacht zum Sonntag ist dann im Osten von Deutschland vor allem mit gefrierendem Regen zu rechnen. Regional ist demnach Unwettergefahr möglich, so etwa in Vorpommern und Ostbayern.

Generell setzt den Meteorologen zufolge ab Freitagabend von Westen her aber eine "nachhaltige Milderung" der Temperaturen verbunden mit teils anhaltenden Regenfällen ein. Im Westen und Südwesten steigen die Temperaturen demnach bereits auf acht bis 13 Grad Celsius, sonst liegen sie bei drei bis acht Grad. Vereinzelt kommt es in Mittelgebirgslagen bis Montag demnach zu erheblichen Niederschlägen in Kombination aus Regen und Schmelzwasser. Dort kommen bis 70 Liter je Quadratmeter zusammen.

M.Romero--PV

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