Pallade Veneta - Wetterdienst warnt vor Gewittern im Zuge von Hitzewelle

Wetterdienst warnt vor Gewittern im Zuge von Hitzewelle


Wetterdienst warnt vor Gewittern im Zuge von Hitzewelle
Wetterdienst warnt vor Gewittern im Zuge von Hitzewelle / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Angesichts der neuen Hitzewelle hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Gewittern gewarnt. Die Kaltfront von Tief "Heidelore" greife im Lauf des Donnerstags auf den Westen und Nordwesten mit örtlich unwetterartigen Schauern und Gewittern über, die sich in der Nacht zum Freitag auf die Nordwesthälfte ausweiteten, teilte der DWD am Mittwoch in Offenbach mit. Am Freitag sollen diese nach Südosten ziehen.

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Zunächst werden am Donnerstag zum Höhepunkt der Hitzewelle Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius erwartet. Am Freitag werde sich die Luft im Süden und Südosten auf bis zu 35 Grad aufheizen. Im Rest Deutschlands werde es sich hingegen deutlich abkühlen. In der Nordwesthälfte werde die 25-Grad-Marke kaum noch erreicht. Dort erwarten die Meteorologen in der Nacht zum Samstag sogar einstellige Tiefsttemperaturen.

Am Samstag werde es sich dann auch im Rest Deutschlands abkühlen. Mit 25 bis 30 Grad bleibe es aber sommerlich warm. Im Norden werde es hingegen unter den 25 Grad bleiben. Der Sonntag und der Beginn der kommenden Woche sollen ruhig und weitestgehend trocken bleiben. Dann sollen die Temperaturen auch im Norden wieder steigen.

H.Ercolani--PV

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Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"

Der Gesundheitsexperte Martin Herrmann sieht Deutschland nicht ausreichend auf Extremhitze vorbereitet. "Zwar hat die Bewusstheit über die Gefährlichkeit von Hitze in der Bevölkerung deutlich zugenommen", sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) der Nachrichtenagentur AFP. "Gleichzeitig ist Deutschland nach wir vor für einen Katastrophenfall durch Hitze schlecht oder nicht vorbereitet."

Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

In Frankreich ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung von der zweithöchsten Hitzewarnstufe betroffen. Die Hitzwelle werde "flächendeckend, langanhaltend und intensiv", warnte der Wetterdienst am Freitag. Der Höhepunkt mit Temperaturen von bis zu 40 Grad wird zwischen Sonntag und Dienstag erwartet.

Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag nahezu deutschlandweit vor Hitze gewarnt. Im Westen drohe gebietsweise auch eine "extreme" Hitzebelastung, teilte der DWD mit. Die Temperaturen liegen demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Zudem drohen in der Folge teils kräftige Gewitter mit Starkregen.

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