Pallade Veneta - Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab

Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab


Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab
Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Der Klimawandel scheint Jugendlichen in Deutschland einer Umfrage zufolge nicht mehr so starke Angst zu bereiten wie noch vor einigen Jahren. Nach am Montag veröffentlichten Daten der Sinus-Jugendstudie der Krankenkasse Barmer haben 31 Prozent der 14- bis 17-Jährigen große Angst vor dem Klimawandel - 2021 waren es noch 39 Prozent.

Textgröße ändern:

Es sei gut möglich, dass das Thema Klimawandel durch die anderen weltweiten Krisen emotional ein Stück weit in den Hintergrund geraten sei, erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. Rund die Hälfte der Jugendlichen (52 Prozent) geht gleichwohl von gesundheitlichen Risiken durch den Klimawandel aus. Allerdings bewerten nur 42 Prozent das Thema als sehr wichtig, das sind 17 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021.

Wie aus der Studie weiter hervorgeht, sind die meisten Jugendlichen zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen bereit. 84 Prozent könnten sich demnach vorstellen, häufiger Bus und Bahn zu nutzen, ebenso viele würden Verpackungen vermeiden. 80 Prozent würden regionale und Bioprodukte bevorzugen, 77 Prozent sich seltener ein neues Smartphone kaufen und 73 Prozent kürzer duschen.

Rund jeder und jede Zweite (55 Prozent) würde auf Flugreisen verzichten. Ganz auf Fleisch verzichten würden dagegen nur 35 Prozent, auf Milchprodukte wollen nur 30 Prozent verzichten. Für die Studie wurden im Herbst 2025 bundesweit 2000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen

Mit 40,8 Grad Celsius in Wien ist in Österreich am Dienstag ein neuer Hitzerekord erreicht worden. Die Rekordtemperatur wurde im Stadtteil Stammersdorf im Osten der Hauptstadt gemessen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Der bisherige Rekord stammte vom August 2013, damals war das Thermometer in Bad Deutsch-Altenburg im Osten des Landes bis auf 40.5 Grad geklettert.

Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben

Wegen zu großer Unsicherheiten durch Hitze und Trockenheit hat das französische Landwirtschaftsministerium die traditionelle Prognose für die Weinernte verschoben. Die für gewöhnlich rund um den 7. August veröffentlichten ersten Schätzungen würden auf den 8. September gelegt, erklärte das Ministerium am Dienstag. Dann hätten die staatlichen Stellen einen "besseren Überblick über das Erntepotenzial".

Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich

Der Juli war in Frankreich der bislang heißeste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren. Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,9 Grad Celsius und damit über dem bisherigen Rekordwert vom August 2003 (24,8 Grad), wie der französische Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Durchschnittlich war es 3,8 Grad heißer als im Mittel der Periode zwischen 1991 und 2020.

Unwettergefahr bei starker Hitze: Wetterdienst warnt vor neuen Gewittern

Nach schweren Gewittern in Teilen Deutschlands drohen am Dienstag erneut Unwetter. Vor allem im Westen und Südwesten sei am Nachmittag mit kräftigen Gewittern mit erhöhtem Unwetterpotenzial zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Dabei bleibe es nahezu landesweit heiß. In der Mitte und im Süden Deutschlands erwarten die Meteorologen Temperaturen von 35 bis 38 Grad.

Textgröße ändern: