Pallade Veneta - Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen

Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen


Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen
Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP/Archiv

Der vergangene Monat war global der zweitwärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Nur der Mai 2024 sei wärmer gewesen, teilte das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Mittwoch nach Auswertung der entsprechenden Daten mit. Vor allem Europa habe im Mai eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle erlebt. Für den Kontinent würden Klima-Extreme zum neuen Normalzustand, konstatierten die Experten.

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Im vergangenen Monat wurden in Großbritannien, Frankreich, Irland und Portugal Mai-Temperaturrekorde gebrochen, als heiße Luft aus Nordafrika die Temperaturen in ganz Westeuropa weit über das übliche Maß steigen ließ. "Der Monat war geprägt von einem raschen Übergang von deutlich kühleren Bedingungen als im Durchschnitt hin zu einer der heftigsten Hitzewellen, die jemals so früh im Jahr in Westeuropa beobachtet wurden", erklärte Copernicus. Die gefühlten Temperaturen hätten zwischen 35 und 40 Grad gelegen.

Dies sei geschehen "im Rahmen der schnellen Erwärmung in Europa und der Langzeit-Tendenz zu häufigeren, intensiveren und früheren Hitzewellen", hieß es in dem Monatsbericht von Copernicus weiter. Die "ungewöhnlich frühe und intensive Hitzewelle" im Mai zeige, "wie schnell Klimaextreme zur neuen Normalität werden", fügte Copernicus-Klimaexpertin Samantha Burgess hinzu.

In den kommenden Monaten ist außerdem durch das Wetterphänomen El Niño global eine zusätzliche Erwärmung zu erwarten. Wie die Weltmeteorologieorganisation (WMO) vergangene Woche mitteilte, besteht eine 80-prozentige Chance, dass dieses Wetterphänomen dieses Jahr zwischen Juni und August auftritt und das Risiko für Extremwetterereignisse in verschiedenen Weltregionen erhöht. Der bisher letzte El Niño trug dazu bei, dass 2023 global das zweitheißeste Jahr und 2024 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen waren.

O.Pileggi--PV

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