Pallade Veneta - Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau

Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau


Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau / Foto: MARCUS POSTHUMUS - AFP/Archiv

Weil tausenden Hühnern der Hitzetod drohte, hat die Polizei in Sachsen-Anhalt einen Tiertransporter aus einem Stau auf der Autobahn 2 geholt. Der mit rund 9000 Hühnern beladene Lastwagen war am Sonntag bei extrem hohen Temperaturen auf dem Weg von den Niederlanden zu einem Schlachthof in Polen, als er wegen hitzebedingter Autobahnschäden in einen Stau geriet, wie der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst der Polizei in Sachsen-Anhalt am Montag mitteilte.

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Der Fahrer rief daraufhin die Rettungsleitstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter des zuständigen Veterinäramts versorgten den Tiertransport zunächst auf einer Rastanlage mit Wasser und Ventilatoren. Als das auch nicht half, begleiteten zwei Funkstreifenwagen der Polizei den Transporter durch den betroffenen Streckenabschnitt bis zur nächsten Abfahrt.

Dadurch kam der Lastwagen den Angaben zufolge deutlich schneller aus dem Stau. Dennoch verendeten rund 150 der etwa 9000 Hühner. Das zuständige Veterinäramt leitete rechtliche Schritte gegen den Verantwortlichen des Tiertransports sowie weitere Beteiligte ein.

Eine Hitzewelle hatte Deutschland in den vergangenen Tagen im Griff. Am Sonntag wurde dem Deutschen Wetterdienst zufolge den dritten Tag in Folge ein neuer Temperaturhöchstwert gemessen - im brandenburgischen Coschen an der polnischen Grenze waren es 41,7 Grad. Aufgrund der Hitze hob sich auf mehreren Autobahnen der Asphalt, was zu Schäden an der Fahrbahn und langen Staus führte.

Betroffen war auch die A2. In Sachsen-Anhalt kam es dort am Sonntag stellenweise erneut zu Aufwölbungen, sogenannten Blow-ups. Neun Fahrzeuge wurden nach Polizeiangaben beschädigt, die Autobahn musste in Fahrtrichtung Berlin vollständig gesperrt werden. Auch auf der A14 in Sachsen-Anhalt gab es erhebliche Fahrbahnschäden, auch hier wurde die Autobahn in Richtung Schwerin gesperrt. Mit einer Freigabe beider Strecken wurde für Montagabend gerechnet.

A.dCosmo--PV

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