Pallade Veneta - Menschen in Waldbrandgebiet in der Eifel können nach Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren

Menschen in Waldbrandgebiet in der Eifel können nach Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren


Menschen in Waldbrandgebiet in der Eifel können nach Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren

Nach der Evakuierung einer Ortschaft im Waldbrandgebiet in der Eifel können die rund 1800 betroffenen Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Lage rund um den Ortsteil Gey in Hürtgenwald habe sich "so weit entspannt, dass die Menschen heimkehren können", hieß es am Samstagabend auf der Website des Kreises Düren. Eine Gefahr durch den Waldbrand bestehe für den Ortsteil derzeit nicht mehr.

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"Es ist gelungen, Gey so zu sichern, dass Flammen nicht auf den Ort übergreifen können", erklärte der Landrat Ralf Nolten (CDU). Der Ortsteil war in der Nacht zum Freitag evakuiert worden.

Insgesamt habe sich die Lage im Hürtgenwald deutlich entspannt, auch wenn der Waldbrand nicht komplett gelöscht sei, hieß es auf der Website des Landkreises weiter. An zwei Stellen gebe es noch eine sichtbare Flammenbildung. Rund 1600 Einsatzkräfte sind den Angaben zufolge derzeit vor Ort.

Es handelt sich um den bislang größten und folgenschwersten Waldbrand des Sommers in Deutschland. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) vermutete menschliches Fehlverhalten als Brandursache: Er sprach am Samstag von "irgendeinem Idioten", der den Großbrand verursacht habe.

Der Waldbrand im Hürtgenwald bei Düren südwestlich von Köln war am Donnerstag ausgebrochen. Zunächst hatten sich die Flammen schnell ausgebreitet, massiv beschleunigt vom böigen Wind. In der Nacht zum Samstag wurde die Ausbreitung dann laut Einsatzkräften gestoppt.

Bundesweit kämpfen Einsatzkräfte bei anhaltend heißem und trockenem Wetter seit Tagen gegen zahlreiche Wald- und Flächenbrände. In weiten Teilen des Landes herrschen aktuell Temperaturen von weit mehr als 30 Grad.

B.Fortunato--PV

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