Pallade Veneta - Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau

Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau


Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau
Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben im Baugesetzbuch keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus. "Das eine schließt das andere nicht aus", sagte die zuständige Ministerin am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Ohnehin setze die Regierung bei ihrem sogenannten Bauturbo auf das "Potenzial der Nachverdichtung" in Städten - darunter das Aufstocken von Gebäuden.

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Hitzegerechte Stadtentwicklung sei außerdem in erster Linie eine Frage guter Planung, sagte sie. Bei der Planung neuer Nachbarschaften müsse das Ziel von Anfang an mitgedacht werden, etwa durch schattige Plätze und das Pflanzen von Bäumen. Bei guter Planung sei dies "gar nicht so viel teurer". Erst Nachrüsten werde "richtig teuer", fügte Hubertz an.

Nach mehreren Hitzewellen und anhaltender Trockenheit in Deutschland und weiten Teilen Europas läuft derzeit eine politische Debatte über Gegenmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen. Die SPD macht sich unter anderem auch für eine Verfassungsänderung stark, um Klimaanpassung als sogenannte Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz aufzunehmen. Das würde dem Bund ermöglichen, sich finanziell stärker an entsprechenden Maßnahmen auf der Ebene von Kommunen und Bundesländern zu beteiligen .

N.Tartaglione--PV

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