Pallade Veneta - Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen

Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen


Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen
Wichtige Delegierte der COP31-Vorverhandlungen zu Besuch in Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen / Foto: TORSTEN BLACKWOOD - AFP/Archiv

Hochrangige Teilnehmer der Vorverhandlungen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel in der Türkei sind zu einem Besuch im besonders vom Klimawandel betroffenen Pazifikstaat Tuvalu eingetroffen. Die Visite am Dienstag fand am Rande eines von den Fidschi-Inseln ausgerichteten Treffens einen Monat vor der COP31 statt. Unter den 14 Delegierten, die am Dienstagmorgen in Tuvalus Hauptstadt Funafuti eintrafen, waren Australiens Premierminister Anthony Albanese und mehrere Staats- und Regierungschefs aus dem Pazifikraum.

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Zur Begrüßung der Delegation versammelten sich in Funafuti hunderte Menschen in traditioneller Tracht. Geplant ist zunächst ein Besuch des Tuvalu-Küstenanpassungsprojekts, das darauf abzielt, die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels abzumildern. Anschließend kommen die Teilnehmer zu einer Diskussionsrunde zusammen, bevor sie mit einer feierlichen Zeremonie verabschiedet werden.

Der Südpazifik gehört zu den Regionen der Welt, die am stärksten von der globalen Erwärmung bedroht sind. Die Staats- und Regierungschefs der Pazifikregion wollen die viertägige Zusammenkunft auf den Fidschi-Inseln im Vorfeld der COP31 nutzen, um auf die Gefahren des Klimawandels für ihre Länder hinzuweisen - vor allem durch den steigenden Meeresspiegel.

Tuvalu ist davon besonders betroffen. Der kleine Inselstaat arbeitet angesichts des steigenden Meeresspiegels bereits Pläne zur Umsiedlung seiner Bevölkerung aus. Der höchste Punkt der Inselhauptstadt Funafuti liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel. Zwei der neun Korallen-Atolle von Tuvalu sind zudem bereits weitgehend überflutet.

Der diesjährige UN-Klimagipfel (COP31) findet vom 9. bis 20. November in Antalya statt. Er wird von der Türkei gemeinsam mit Australien ausgerichtet. Bei der UN-Klimakonferenz in Brasilien im vergangenen Jahr hatten sich die Teilnehmer nicht auf einen gemeinsamen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Energien einigen können. Seitdem sind die Verhandlungen über den weltweiten Klimaschutz nicht wirklich vorangekommen.

E.Magrini--PV

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