Pallade Veneta - Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens

Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens


Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens
Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens / Foto: Jose JORDAN - AFP

Durch Überschwemmungen infolge starker Regenfälle sind im Osten Spaniens nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. In der Region Valencia riefen die Behörden die Bevölkerung am Montag auf, zuhause zu bleiben. Von der Wetterbehörde von Valencia veröffentlichte Videos zeigten Straßen, die sich in Sturzbäche verwandelten. In mehreren Orten der Provinzen Valencia und Alicante wurden Autos von den Wassermassen fortgespült.

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"Es ist unmöglich, sich fortzubewegen, Sie müssen zuhause bleiben. Es gibt heftige, anhaltende Regenfälle, die starke Überschwemmungen verursachen", warnte der Leiter des Katastrophenschutzes in Valencia, Juan Carlos Valterrama, am Montagmorgen.

Ein Mensch starb nach Angaben der Behörden in Sagunto nördlich der Stadt Valencia. In Katalonien meldete die Feuerwehr den Tod einer Frau, die in einen Bach gestürzt war.

In einigen Gebieten seien seit der vergangenen Nacht 500 Millimeter Niederschlag gefallen, erklärte Valderrama weiter. "Folgen Sie also bitte den Empfehlungen, weil es viele Menschen gibt, die festsitzen", und auf ihre Rettung warteten, betonte er. Rettungskräfte und Soldaten bargen am frühen Montagmorgen Menschen, die sich auf Dächer gerettet hatten, weil ihre Häuser überflutet wurden.

"In schwer zugänglichen Gebieten dauern die Rettungsmaßnahmen an. Die Bevölkerung ist aufgerufen, jeden Weg zu vermeiden", warnte Ministerpräsident Pedro Sánchez im Onlinedienst X. "Sehr schwierig" sei die Situation in der Region Valencia.

Auf der bei Urlaubern beliebten spanischen Mittelmeerinsel Mallorca galt am Montag wegen erwarteter heftiger Regenfälle die höchste Warnstufe Rot. Auf Mallorca sowie auf Ibiza und Formentera fiel am Montag der Schulunterricht aus.

Schon am Sonntag hatten Rettungsdienste in den Regionen Valencia, Katalonien, Andalusien und auf den Balearen wegen stürmischen Wetters hunderte Einsätze gemeldet.

Auf Ibiza trieben Müllcontainer im Wasser. Die wichtigste Straßenverbindung zum Flughafen wurde gesperrt. Zahlreiche Flügen wurden gestrichen, umgeleitet oder verspäteten sich. Auch auf Mallorca wurden dutzende Flugverbindungen gestrichen, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte. Die Armee verlegte wegen der angespannten Lage Soldaten vom spanischen Festland auf die Inseln.

In Andalusien waren am Wochenende nahe Málaga zehn Menschen aus einem überfluteten Tunnel einer Strandpromenade gerettet worden.

Der fortschreitende Klimawandel führt Experten zufolge auch in Spanien zu häufigeren und heftigeren Extremwetter-Ereignissen wie Starkregen. Der September war laut Aemet der heißeste auf dem spanischen Festland seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem erlebte Spanien laut Aemet dieses Jahr den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen.

O.Pileggi--PV

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