Pallade Veneta - Wetterdienst: Oktober mit durchschnittlich zwölfeinhalb Grad "extrem warm"

Wetterdienst: Oktober mit durchschnittlich zwölfeinhalb Grad "extrem warm"


Wetterdienst: Oktober mit durchschnittlich zwölfeinhalb Grad "extrem warm"
Wetterdienst: Oktober mit durchschnittlich zwölfeinhalb Grad "extrem warm" / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Der Oktober ist laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) "extrem warm" gewesen und hat ein "Rekordpotenzial". Die Durchschnittstemperatur habe mit zwölfeinhalb Grad Celsius um dreieinhalb Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 gelegen, teilte der DWD am Montag in Offenbach nach der vorläufigen Auswertung seiner Messungen mit. Die Temperaturen hätten eher dem "hierzulande typischen Mai" entsprochen, erklärte Sprecher Uwe Kirsche.

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Es sei "wieder ein Blick in unsere Klimazukunft". Da es um Zehntelgrade gehe, sei noch offen, ob der bisherige Spitzenplatz aus dem Jahr 2001 mit einer Mitteltemperatur von zwölfeinhalb Grad eingestellt oder übertroffen werde, teilte der DWD weiter mit. Fest stehe aber bereits: "Damit fallen fünf der wärmsten Oktober seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1881 in das zurückliegende Jahrzehnt."

A.Saggese--PV

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Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas

Noch vor dem kalendarischen Sommeranfang am 21. Juni sind große Teile Westeuropas abermals von einer Hitzewelle erfasst worden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitag nahezu deutschlandweit vor starker, teils sogar "extremer" Hitzebelastung. Die Temperaturen lagen in Deutschland demnach schwülheiß bei 30 bis 38 Grad. Auch in Frankreich, Spanien, Großbritannien und der Schweiz wurden Warnungen ausgegeben. Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats.

Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs

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