Pallade Veneta - Bundeswehr will trotz Pannenserie an Schützenpanzer Puma festhalten

Bundeswehr will trotz Pannenserie an Schützenpanzer Puma festhalten


Bundeswehr will trotz Pannenserie an Schützenpanzer Puma festhalten
Bundeswehr will trotz Pannenserie an Schützenpanzer Puma festhalten / Foto: Ronny HARTMANN - AFP/Archiv

Die Bundeswehr will trotz der jüngsten Pannenserie am Schützenpanzer Puma festhalten. Damit dies möglich sei, müssten beide Seiten aber noch eine Reihe von "Hausaufgaben" erledigen, sagte Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Freitag nach einem Spitzengespräch mit Vertretern der beteiligten Rüstungskonzerne. Demnach geht es um "Konstruktionsänderungen", eine bessere Ausbildung der Soldaten beim Umgang mit Schäden und eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bundeswehr auch während laufender Übungen.

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Im Dezember waren bei einer mehrwöchigen Übung einer Panzergrenadierkompanie alle 18 eingesetzten Puma-Schützenpanzer ausgefallen. Lambrecht legte daraufhin die Bereitstellung der Panzer für die schnelle Einsatztruppe der Nato auf Eis, deren Führung Deutschland zum Jahreswechsel übernommen hat. Sie wurden durch ältere Schützenpanzer vom Typ Marder ersetzt.

Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn, zeigte sich zuversichtlich, dass die Pumas noch im ersten Halbjahr in die sogenannte Nato-Speerspitze zurückkehren könnten. Er bekannte sich eindeutig zu dem hochdigitalisierten Waffensystem, das Dreh- und Angelpunkt für das Konzept "Infanterist der Zukunft" ist: "Der Puma hat eine klare Zukunft bei uns in der Bundeswehr", sagte Zorn. "Der Puma ist essentiell für die Fähigkeitsentwicklung des Heeres und vor allem für die Zukunftsfähigkeit des Heeres."

"Wir als Industrie werden alles tun, um dieses System schrittweise weiter zu verbessern", sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. "Die Verbesserung wird die nächsten Jahre dauern. Wir werden immer im Bereich der Digitalisierung etwas besser werden können." Der Chef des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann, Ralf Ketze, sah beide Seiten auf einem guten Weg, die Zusammenarbeit zu verbessern.

D.Vanacore--PV

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