Pallade Veneta - Auswärtiges Amt plant neue Laufbahn ohne zwingende Auslandseinsätze

Auswärtiges Amt plant neue Laufbahn ohne zwingende Auslandseinsätze


Auswärtiges Amt plant neue Laufbahn ohne zwingende Auslandseinsätze
Auswärtiges Amt plant neue Laufbahn ohne zwingende Auslandseinsätze / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Das Auswärtige Amt will neue Wege in der Personalpolitik gehen. Das Ministerium will mit einer neuen nicht-diplomatischen Laufbahn um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werben, die nicht mehr zu zwingenden Auslandseinsatze verpflichtet werden sollen, wie der "Spiegel" am Freitag unter Berufung auf das Amt berichtete. Die "nicht-technische Verwaltungslaufbahn" soll Expertinnen und Experten anlocken, die bislang von der Aussicht abgeschreckt wurden, alle paar Jahre in ein anderes Land ziehen zu müssen.

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Es geht den Angaben zufolge unter anderem um Fachleute für humanitäre Hilfe, Klimaaußenpolitik, Rüstungsexportkontrolle, Haushalt oder Datenschutz. Der Personalrat des Ministeriums habe sich seit Jahren für eine weitere Laufbahn eingesetzt, berichtete der "Spiegel".

Der Vorsitzende des Personalrats, Karsten Tietz, sagte dem Magazin: "In Zeiten des Fachkräftemangels wäre es Wahnsinn, sich bei der Rekrutierung für allgemeine Verwaltungsaufgaben im Inland auf Kandidatinnen zu beschränken, die mehrere Fremdsprachen beherrschen und auch in Bagdad, Kiew oder im Sudan eingesetzt werden könnten."

Traditionell gilt für Beschäftigte im diplomatischen Dienst des Auswärtigen Amts das Rotationsprinzip. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden alle paar Jahre an eine andere Auslandsvertretung versetzt, auch befristete Einsätze in der Berliner Zentrale gehören zu der Rotation.

O.Pileggi--PV

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