Pallade Veneta - Streik bei Post geht weiter - Briefe und Pakete bleiben liegen

Streik bei Post geht weiter - Briefe und Pakete bleiben liegen


Streik bei Post geht weiter - Briefe und Pakete bleiben liegen
Streik bei Post geht weiter - Briefe und Pakete bleiben liegen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Bundesweit bleiben auch am Samstag wieder viele Briefe und Pakete bei der Post liegen: Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post rief die Gewerkschaft Verdi den dritten Tag in Folge zu Streiks auf. Nach Schätzungen der Deutschen Post waren etwa 20 Prozent der Paket- und neun Prozent der Briefsendungen betroffen. Das Unternehmen kritisierte den Warnstreik als "überzogen" und bekräftigte die Bereitschaft, bei der nächsten Verhandlungsrunde am 8. Februar ein neues Angebot vorzulegen.

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Der Warnstreik sollte nach Angaben der Gewerkschaft ganztägig ausgewählte Betriebe in den Paket- und Briefzentren betreffen. Bereits am Donnerstag und Freitag hatte es Streiks bei der Deutschen Post gegeben. Daran beteiligten sich laut Verdi bundesweit insgesamt rund 24.000 Beschäftigte.

Das Unternehmen bezifferte die Zahl der Streikenden am Samstagvormittag auf rund 13.500 Beschäftigte - dies sei etwas mehr als ein Drittel der für Samstag eingeplanten Beschäftigten an den betroffenen Standorten. Der Streik führe dazu, dass Briefe und Pakete einige Tage später ausgeliefert würden.

Verdi fordert in dem Tarifstreit 15 Prozent mehr Gehalt sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen für jedes Ausbildungsjahr um 200 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von einem Jahr. Die Gewerkschaft verweist bei den Forderungen auch auf das erwartete Rekordergebnis der Post.

Die Post wies am Samstag daraufhin, dass der "häufig angeführte Konzerngewinn zum übergroßen Teil mittlerweile im internationalen Geschäft erwirtschaftet" werde. Es sei zugleich eine "Tatsache, dass schon heute das deutlich rückläufige Ergebnis im Post- und Paketgeschäft nicht mehr für die notwendigen Investitionen ausreicht".

O.Mucciarone--PV

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