Pallade Veneta - Airbus fährt 2022 Rekordgewinn von 4,2 Milliarden Euro ein

Airbus fährt 2022 Rekordgewinn von 4,2 Milliarden Euro ein


Airbus fährt 2022 Rekordgewinn von 4,2 Milliarden Euro ein
Airbus fährt 2022 Rekordgewinn von 4,2 Milliarden Euro ein / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP

Airbus hat trotz Schwierigkeiten seiner Zulieferer 2022 ein Rekordgewinn von 4,2 Milliarden Euro verbucht. "Das sind acht Prozent mehr als 2021, aber nur die Hälfte der Steigerung, die wir angepeilt hatten, das ist natürlich frustrierend", sagte Airbus-Chef Guillaume Faury am Donnerstag in Toulouse. Das Unternehmen lieferte im vergangenen Jahr 621 Flugzeuge aus. Im laufenden Jahr sollen es 720 Maschinen sein.

Textgröße ändern:

Es sei dringend nötig, "den Rhythmus zu beschleunigen", sagte Faury. Ziel sei es, 75 Flugzeuge im Monat zu produzieren. Das Unternehmen habe derzeit noch Schwierigkeiten mit seinen Zulieferern. Mangelndes Personal, logistische Probleme, Rohstoffmangel und die Energiekrise in Folge des Ukraine-Kriegs machen den insgesamt 10.000 Airbus-Zulieferern zu schaffen.

Die Ergebnisse seien "solide in einem schwierigen Kontext, der unsere Zulieferkette davon abgehalten hat, ihren normalen Rhythmus wiederzufinden", betonte Faury. Derzeit habe das Unternehmen noch etwa 7200 Bestellungen offen, die so schnell wie möglich geliefert werden sollen. Der Umsatz war im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 58,8 Milliarden Euro gestiegen.

Airbus bekräftigte seine Selbstverpflichtung, bis 2035 die CO2-Emissionen seiner ausgelieferten Flugzeuge um 46 Prozent im Vergleich zu 2015 zu reduzieren. Nach Angaben der Internationalen Organisation für zivile Luftfahrt wird der Luftverkehr im laufenden Jahr wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie erreichen. Die Organisation rechnet mit einer Verdopplung bis 2050.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vor seinem Abflug zu einem Staatsbesuch in Frankreich auf die "schwierigen Zeiten" verwiesen, in denen sich Europa befinde. "Die internationale Entwicklung macht uns Sorge", sagte Steinmeier am Mittwoch in Berlin. Nicht nur sei der Krieg nach Europa zurückgekehrt, auch seien die internationalen Handelsbeziehungen gestört und die Gesellschaften polarisiert. Dies betreffe Frankreich genauso wie Deutschland.

Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert

Ungeachtet höherer Zölle und geopolitischer Konflikte ist der Welthandel einer Auswertung zufolge zuletzt gewachsen und dürfte auch in den kommenden Jahren weiter zulegen. Starken Schwung verleihe dem internationalen Handel das "globale Rennen um den Aufbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz", teilten der Logistikriese DHL und die New Yorker Stern School of Business am Mittwoch mit. Die Globalisierung erreichte demnach bereits im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert.

Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch

Der britische Energieriese Shell profitiert derzeit von deutlich höheren Raffineriemargen. Im dritten Quartal wuchs die Spanne um 75 Prozent zum Vorquartal, wie Shell am Mittwoch mitteilte. Die Differenz zwischen dem Rohölpreis und den daraus in den Raffinerien gewonnenen Kraftstoffen stieg demnach auf 42 Dollar je Barrel (159 Liter); im zweiten Quartal hatte die Marge noch 24 Dollar betragen.

Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken

Der seit dem 1. Oktober geltende Tankrabatt kommt nach Einschätzung von Experten des Ifo-Instituts sowie des ADAC nicht komplett, aber größtenteils bei den Autofahrern an. "Beim Diesel haben die Tankstellen in den ersten fünf Tagen von den 17 Cent Steuersenkung je Liter durchschnittlich 15 Cent weitergegeben", erklärte Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Finanzwissenschaft, am Mittwoch. Beim Superbenzin E5 seien es durchschnittlich gut 16 Cent und bei Super E10 15 Cent gewesen.

Textgröße ändern: