Pallade Veneta - Umfrage: Drei Viertel der Deutschen wollen Abschaffung der Zeitumstellung

Umfrage: Drei Viertel der Deutschen wollen Abschaffung der Zeitumstellung


Umfrage: Drei Viertel der Deutschen wollen Abschaffung der Zeitumstellung
Umfrage: Drei Viertel der Deutschen wollen Abschaffung der Zeitumstellung / Foto: JOEL SAGET - AFP/Archiv

Drei Viertel der Deutschen sind einer Umfrage zufolge für die Abschaffung der Zeitumstellung. In einer Yougov-Umfrage kurz vor dem Beginn der Sommerzeit am Sonntag sprachen sich 75 Prozent der Bundesbürger für ein Ende der Regelung aus. Nur 18 Prozent würden sie laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage ausdrücklich behalten wollen.

Textgröße ändern:

Sollte die Zeitumstellung wirklich abgeschafft werden, dann wären 48 Prozent der Deutschen für die Beibehaltung der Sommerzeit und das Abschaffen der Winterzeit. Andersherum würden es nur 37 Prozent wollen.

Im Vergleich mit sechs anderen Ländern sind die Deutschen den Angaben zufolge am deutlichsten für die Abschaffung der Zeitumstellung. In Schweden, Dänemark und Frankreich überwiegt ebenfalls der Wunsch nach einem Ende des jährlichen Hin- und Herstellens der Uhren - allerdings nicht so deutlich wie in Deutschland. In Italien, Spanien und Großbritannien wiederum plädierten mehr Menschen für ein Beibehalten der Zeitumstellung als für ihre Abschaffung.

Am Sonntag tritt unter anderem in Deutschland die Sommerzeit in Kraft: Um 02.00 Uhr wird die Uhr eine Stunde nach vorn auf 03.00 Uhr umgestellt. Für die Erhebung zur Meinung der Deutschen dazu wurden vom Institut Yougov vom 17. bis 21. März 2046 Menschen befragt.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Regierung: Wirtschaft im Aufschwung - Wachstum aber nicht selbsttragend

Die Bundesregierung sieht die deutsche Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs: Das Wirtschaftsministerium hob seine Prognose für das laufende Jahr um 0,8 Prozentpunkte auf 1,3 Prozent an. Dafür verantwortlich seien jedoch maßgeblich die hohen staatlichen Ausgaben sowie Sondereffekte, von denen die Exportwirtschaft profitiert habe, heißt es in der Herbstprojektion. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sagte, das Wachstum sei nicht selbsttragend - sie drang auf Sozial- und Arbeitsmarktreformen.

Italo-Einstieg: Erfolg für DB in Gerichtsstreit gegen Beschluss von Netzagentur

Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Auch die Vorgabe, Konkurrenten an Bahnhöfen Platz für Lounges anbieten zu müssen, lehnte das Gericht ab. Die Bahn erklärte, das Urteil schaffe Klarheit.

Vaterschaftsanerkennung durch Transmann vor einigen Jahren kann unwirksam sein

Die Anerkennung der Vaterschaft für ein Kind durch einen Transmann ist unter Umständen unwirksam. Das betrifft die Zeit vor dem Selbstbestimmungsgesetz 2024, wenn er zum Zeitpunkt der Geburt des Babys rechtlich noch als Frau galt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss entschied. Die Anerkennung werde auch nicht dadurch wirksam, dass schon mehr als fünf Jahre vergingen. (Az. XII ZB 456/25)

Experten: Bundesregierung beim Bürokratieabbau auf gutem Weg

Die Bundesregierung ist nach Ansicht von Experten beim Abbau der Bürokratie auf einem guten Weg - entscheidend ist nun die konkrete Umsetzung. Mit den Modernisierungsprogrammen sowie dem Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen habe die Bundesregierung wichtige Reformprogramme auf den Weg gebracht, stellte der sogenannte Normenkontrollrat (NKR) in seinem am Donnerstag vorgelegten Jahresbericht fest. "Die Richtung stimmt." Jetzt müssten aus Strategien aber konkrete Ergebnisse werden. Gleiches gelte für die geplanten, tiefgreifenden Strukturreformen.

Textgröße ändern: