Pallade Veneta - Wasserwirtschaft: Pestizidhersteller sollen für Abwasserreinigung bezahlen

Wasserwirtschaft: Pestizidhersteller sollen für Abwasserreinigung bezahlen


Wasserwirtschaft: Pestizidhersteller sollen für Abwasserreinigung bezahlen
Wasserwirtschaft: Pestizidhersteller sollen für Abwasserreinigung bezahlen / Foto: JEAN-FRANCOIS MONIER - AFP/Archiv

Die Hersteller von Pestiziden sollten nach Ansicht der Wasserwirtschaft an den Kosten der Abwasserreinigung beteiligt werden. Eine solche erweiterte Herstellerverantwortung könnte dabei helfen, den Einsatz von Pestiziden nachhaltig zu verringern, erklärte Martin Weyand vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag. Auch die EU-Kommission schlage dies in ihrem Entwurf für die Novelle der kommunalen Abwasserrichtlinie vor.

Textgröße ändern:

Der BDEW verwies auf einen am Mittwoch vorgestellten Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA). Demnach ist die Belastung mit gesundheits- und umweltschädlichen Stoffen in der EU nach wie vor hoch. Die Behörde mit Sitz in Kopenhagen zitierte auch Daten, wonach die Verkaufsmenge von Pestiziden in den Jahren 2011 bis 2020 weitgehend stabil geblieben ist.

"Die Analyse der EEA zeigt die Notwendigkeit, endlich Maßnahmen gegen die steigende Menge von Pestiziden in unserer Umwelt zu ergreifen", erklärte Weyand. "Auch für unsere Trinkwasserressourcen sind Pestizide eine zunehmende Belastung." Der BDEW unterstütze deshalb ausdrücklich Bemühungen auf EU-Ebene, Gebrauch und Risiko chemischer Pestizide um 50 Prozent bis 2030 zu reduzieren, zum Beispiel durch alternative Landwirtschaftsmodelle.

Pestizide werden vor allem in der Landwirtschaft, aber auch in der Forstwirtschaft und in öffentlichen Grünanlagen, in Parks und entlang von Straßen und Bahnstrecken eingesetzt. Viele der Stoffe werden mit chronischen Krankheiten bis hin zu Krebserkrankungen in Verbindung gebracht und tragen nachweislich zum Artensterben bei.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Ethikbehörde: Trump-Trust investiert massiv in Meta und SpaceX

US-Präsident Donald Trump und seine Familie haben massiv in die Technologiekonzerne Meta und SpaceX investiert. Der Treuhandfonds, der Trumps Vermögenswerte verwaltet, habe im August Aktien der Instagram-Mutter Meta im Wert von bis zu 25 Millionen Dollar (gut 22 Millionen Euro) gekauft, teilte die US-Ethikbehörde (Office of Government Ethics, OGE) am Donnerstag mit. Dazu kämen Unternehmensanleihen des Raumfahrtunternehmens Space X im Wert von bis zu fünf Millionen Dollar.

Rückschlag für Italo: Gericht kassiert Vorgaben für mehr Wettbewerb für Deutsche Bahn

Erfolg für die Deutsche Bahn im Ringen um den Markteinstieg der italienischen Bahngesellschaft Italo in Deutschland: Die DB muss ihren Zugverkehr auf besonders belasteten Strecken laut einem Gerichtsurteil nun doch nicht zugunsten von Konkurrenten einschränken. Das Verwaltungsgericht Köln stufte am Donnerstag eine Wettbewerbsklausel für Fernverkehrsstrecken mit Kapazitätsobergrenzen per Eilbeschluss als rechtswidrig ein. Die Bahn begrüßte das Urteil. Italo erklärte, dennoch an seinem Plänen für einen Markteintritt im Jahr 2028 festhalten zu wollen.

Alex Bodi mizează, alături de CRIF, pe investiții transparente și pe prevenirea riguroasă a spălării banilor

Antreprenorul român Alex Bodi acordă o atenție deosebită prevenirii spălării banilor în cadrul planurilor sale actuale de investiții și dezvoltare internațională. Colaborarea contractuală cu CRIF urmărește să asigure un cadru solid pentru verificarea clienților, a partenerilor de afaceri și a legăturilor dintre companii. Obiectivul prioritar este respectarea permanentă a reglementărilor aplicabile în domeniul prevenirii și combaterii spălării banilor (AML) și, implicit, protejarea proiectelor sale economice împotriva riscurilor juridice, financiare și reputaționale care pot fi evitate.

Bundestag will grünes Licht für neue Bahnstrecke Hamburg-Hannover geben

Der Bundestag will grünes Licht für den Neu- und Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover geben. Am Mittwoch hatten im Verkehrsausschuss die Abgeordneten von Union, SPD, Grünen und Linken für eine entsprechende Beschlussempfehlung gestimmt, das Plenum sollte sich am Donnerstagabend damit befassen. Dieser Schritt ist die Voraussetzung dafür, dass die Deutsche Bahn das Projekt weiter planen kann.

Textgröße ändern: