Pallade Veneta - Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets steigt an

Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets steigt an


Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets steigt an
Zahl der Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets steigt an / Foto: Christof STACHE - AFP

Der Verkauf und die Nutzung des Deutschlandtickets hat weiter zugenommen. Während im Mai, dem Einführungsmonat des 49-Euro-Tickets, rund neun Millionen Fahrgäste das Angebot nutzten, waren es im Juni bereits 9,6 Millionen Fahrgäste, wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) am Mittwoch anlässlich seiner Jahrestagung in Leipzig mitteilte. Dort stellte der Verband aktuelle Zahlen zur Nutzung des Tickets vor.

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Demnach wurden seit der Einführung mittlerweile elf Millionen Abos verkauft. Davon sind 46 Prozent umgestellte Abos, 44 sind neue Abos von Menschen, die den Nahverkehr vorher zum Beispiel mit Einzeltickets oder anderen Zeitkarten nutzten und acht Prozent sind Neukundinnen und Neukunden, die den ÖPNV vorher so gut wie nie nutzten.

Als häufigste Gründe für den Kauf des Tickets nannten für die Erhebung Befragte vor allem die bundesweite Gültigkeit (41 Prozent) und den Preis beziehungsweise das Sparen von Kosten (36 Prozent). 22 Prozent nannten den Umweltschutz. Gründe dagegen waren häufig, dass sich das Ticket nicht lohnen beziehungsweise zu selten genutzt würde (41 Prozent) und dass es keinen Bedarf gebe (38 Prozent).

Befragt werden monatlich rund 6000 mobile Menschen ab 14 Jahren. Teilweise waren Mehrfachantworten möglich.

Zum Preis des Tickets, das mit einem "Einführungspreis" von 49 Euro beworben wurde, erklärte der VDV, die Einführungsphase sei "auf zwei Jahre politisch verabredet" worden. Der Verband geht daher davon aus, dass es in diesem Zeitraum bei 49 Euro bleibt. Im Anschluss sei eine Erhöhung jedoch möglich.

"Wir brauchen mehr Angebot in den Städten und wir brauchen überhaupt ein Angebot auf dem Land", sagte VDV-Präsident Ingo Wortmann. Das jedoch könnten die Verkehrsunternehmen nicht aus eigenen Mitteln stemmen - für ein verbessertes Angebot seien also "mehr Finanzmittel" nötig. Im Moment sei die Finanzierung des Tickets nur bis zum Ende dieses Jahres gesichert.

R.Zaccone--PV

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