Pallade Veneta - Prinz William will Obdachlosigkeit in Großbritannien bekämpfen

Prinz William will Obdachlosigkeit in Großbritannien bekämpfen


Prinz William will Obdachlosigkeit in Großbritannien bekämpfen
Prinz William will Obdachlosigkeit in Großbritannien bekämpfen / Foto: Victoria Jones - POOL/AFP/Archiv

Prinz William will mit einem neuen Programm gegen Obdachlosigkeit in Großbritannien vorgehen. Der britische Thronfolger werde am Montag ein neues Projekt mit dem Namen Homewards starten, mit dem er zeigen wolle, dass es möglich sei, das Problem der Obdachlosigkeit ein für alle Mal zu lösen, teilte die Royal Foundation, die Stiftung des 41-jährigen Prinzen und seiner Frau Kate, mit.

Textgröße ändern:

Ziel des auf fünf Jahre angelegten Pilotprojekts sei es, "noch nie dagewesene Partnerschaften" zu ermöglichen und das Verständnis für Obdachlosigkeit zu fördern. "In einer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft sollte jeder ein sicheres Zuhause haben, mit Würde behandelt werden und die Unterstützung erhalten, die er braucht", erklärte der älteste Sohn von König Charles III.

William sprach von einer "großen Aufgabe". Er glaube jedoch, dass es möglich sei, den Zustand der Obdachlosigkeit rasch zu beenden und dafür zu sorgen, dass er sich nicht mehr wiederhole.

Der Prinz will am Montag zu einer zweitägigen Tour durch das Land starten, bei der er die sechs Standorte bekannt geben wird. Start ist in London.

Homewards will mit örtlichen Partnern zusammenarbeiten. Mit Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen solle es einen maßgeschneiderten örtlichen Plan gegen Obdachlosigkeit geben, der auf "lokalen Bedürfnissen und lokalem Fachwissen" basiere.

Einer neuen Untersuchung zufolge hat einer von fünf Menschen in Großbritannien bereits Erfahrungen mit Obdachlosigkeit gemacht.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran

US-Präsident Donald Trump treibt seinen Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook weiter voran. Trump berief am Freitag ein Komitee ein, das Cook am 5. November im Weißen Haus befragen soll. Dabei geht es um angebliche Falschangaben der Ökonomin bei Immobilienkrediten. Trump hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, Cook zu feuern, war aber vom Obersten Gerichtshof gestoppt worden.

EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte

Die Europäische Union und China haben sich auf eine Begrenzung der chinesischen Exporte von Hybridautos nach Europa verständigt. "Dies eröffnet die Aussicht, Chinas Export um mehr als die Hälfte zu reduzieren", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Freitag in Peking. Der europäische Herstellerverband Acea begrüßte die Einigung als "positiven Schritt" zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden Seiten.

Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung

In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.

Zusammenstöße zwischen Jugendlichen und Polizei am Rande einer Demo in Brüssel

Nach tagelangen Schülerprotesten in belgischen Städten ist es am Rande einer Demonstration gegen Sparmaßnahmen in Brüssel zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Die Polizei erklärte am Freitag, sie sei von zum Teil maskierten Jugendlichen mit Stöcken und Flaschen angegriffen worden und habe daraufhin Wasserwerfer und Tränengas eingesetzt. Demnach handelte es sich um "mehrere hunderte Jugendliche", die sich den Demonstranten angeschlossen hätten.

Textgröße ändern: