Pallade Veneta - Bayer begrüßt Efsa-Einschätzung zu Glyphosat und fordert Zulassungsverlängerung

Bayer begrüßt Efsa-Einschätzung zu Glyphosat und fordert Zulassungsverlängerung


Bayer begrüßt Efsa-Einschätzung zu Glyphosat und fordert Zulassungsverlängerung
Bayer begrüßt Efsa-Einschätzung zu Glyphosat und fordert Zulassungsverlängerung / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Der Bayer-Konzern hat die Einschätzung der für Lebensmittelsicherheit zuständigen EU-Behörde Efsa zu Glyphosat begrüßt und eine rasche Verlängerung der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichters gefordert. Bayer begrüße die Schlussfolgerung der Behörde, die "keine kritischen Problembereiche festgestellt" habe, teilte der Chemie- und Pharmakonzern am Donnerstag mit. Dies lege nun den "Grundstein für die erfolgreiche Wiederzulassung von Glyphosat in der EU".

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Nun liege es an der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten, unter "gebührender Berücksichtigung der Bewertung" der Behörde eine endgültige Entscheidung über die Wiederzulassung von Glyphosat zu treffen. Es müsse sichergestellt sein, dass Glyphosat den europäischen Landwirtinnen und Landwirten über das Jahr 2023 hinaus zur Verfügung stehe. Derzeit ist Glyphosat auf europäischer Ebene noch bis Mitte Dezember dieses Jahres zugelassen.

Die Efsa hatte zuvor erklärt, keine wissenschaftlichen Einwände gegen eine weitere Verlängerung der Zulassung von Glyphosat zu haben. "Bei der Bewertung der Auswirkungen von Glyphosat auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt wurden keine kritischen Bereiche ermittelt, die Anlass zur Sorge geben", hieß es.

Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Allerdings war die Europäische Chemikalienagentur im vergangenen Jahr zu dem Schluss gekommen, dass es die wissenschaftlichen Kriterien für eine Einstufung als krebserregender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoff nicht erfüllt.

Glyphosat ist der Wirkstoff im Unkrautbekämpfungsmittel Roundup des US-Unternehmens Monsanto, das mittlerweile zum Bayer-Konzern gehört.

E.M.Filippelli--PV

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