Pallade Veneta - Bayer-Konzern verkauft Sparte zur Schädlingsbekämpfung außerhalb Landwirtschaft

Bayer-Konzern verkauft Sparte zur Schädlingsbekämpfung außerhalb Landwirtschaft


Bayer-Konzern verkauft Sparte zur Schädlingsbekämpfung außerhalb Landwirtschaft
Bayer-Konzern verkauft Sparte zur Schädlingsbekämpfung außerhalb Landwirtschaft

Der Bayer-Konzern verkauft für 2,6 Milliarden Euro seine Sparte für Schädlingsbekämpfung abseits der Landwirtschaft an den internationalen Investor Cinven. Wie beide Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilten, erzielten sie eine bindende Vereinbarung zur Veräußerung des Geschäftsbereichs Environmental Science. Mit dem Geld will der Chemiekonzern Bayer nach eigenen Angaben seine Verschuldung reduzieren.

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Die Absicht, die Sparte zu verkaufen, äußerte Bayer bereits Ende Februar. Die Transaktion soll nun in der zweiten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen werden, sofern die nötigen Zustimmungen erzielt werden. Bayer sprach von einem "attraktiven Kaufpreis" und erklärte, sich nun auf das landwirtschaftliche Kerngeschäft konzentrieren zu können.

Der Bereich zur Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft beschäftigt rund 800 Menschen und hat seinen Hauptsitz in Cary im US-Staat North Carolina. Zuletzt verzeichnete er einen Umsatz von 600 Millionen Euro. Die Sparte verwaltet rund 2000 Produktregistrierungen und kümmert sich um die Bekämpfung von Schädlingen in der Forstwirtschaft, auf Rasenflächen und bei Zierpflanzen.

Bayer hat angesichts der Übernahme des Glyphosat-Herstellers Monsanto und damit verbundener Rechtsstreitigkeiten in den USA in den vergangenen Jahren einen immensen Schuldenberg angehäuft.

D.Bruno--PV

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