Pallade Veneta - Quartalsgewinn der Deutschen Bank bricht ein

Quartalsgewinn der Deutschen Bank bricht ein


Quartalsgewinn der Deutschen Bank bricht ein
Quartalsgewinn der Deutschen Bank bricht ein / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal wegen hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten in den USA deutlich weniger verdient. Der Nettogewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 763 Millionen Euro ein, wie das größte deutsche Kreditinstitut am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte.

Textgröße ändern:

Das Unternehmen bekräftigte zugleich seine Jahresziele. Vorstandschef Christian Sewing erklärte, die Bank sei im ersten Halbjahr "erneut in allen Geschäftsbereichen dynamisch gewachsen" und weise eine "robuste Bilanz" auf. Trotz der hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten im zweiten Quartal stieg der Halbjahresgewinn im Vorjahresvergleich demnach um zwei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Dies war das beste Halbjahresergebnis seit 2011.

Nach Jahren voller Skandale insbesondere in ihrer Investmentabteilung befindet sich die Deutsche Bank in letzter Zeit wieder auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur. Sie kämpft aber weiterhin mit Problemen. So verhängte die US-Notenbank diesen Monat eine Strafe von 186 Millionen US-Dollar (rund 168 Millionen Euro) wegen Verstößen gegen Sanktionsvorschriften. Berichten zufolge zahlte die Deutsche Bank im Mai zudem 75 Millionen US-Dollar, um einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit Transaktionen des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein beizulegen.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken

Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach Angaben von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon jetzt eine verheerende Wirkung". "Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld", sagte Demuth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender. Das merken selbst die staatlichen Akteure."

Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran

US-Präsident Donald Trump treibt seinen Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook weiter voran. Trump berief am Freitag ein Komitee ein, das Cook am 5. November im Weißen Haus befragen soll. Dabei geht es um angebliche Falschangaben der Ökonomin bei Immobilienkrediten. Trump hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, Cook zu feuern, war aber vom Obersten Gerichtshof gestoppt worden.

EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte

Die Europäische Union und China haben sich auf eine Begrenzung der chinesischen Exporte von Hybridautos nach Europa verständigt. "Dies eröffnet die Aussicht, Chinas Export um mehr als die Hälfte zu reduzieren", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Freitag in Peking. Der europäische Herstellerverband Acea begrüßte die Einigung als "positiven Schritt" zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden Seiten.

Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung

In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.

Textgröße ändern: