Pallade Veneta - Verlag Simon & Schuster soll an Investmentgesellschaft KKR gehen

Verlag Simon & Schuster soll an Investmentgesellschaft KKR gehen


Verlag Simon & Schuster soll an Investmentgesellschaft KKR gehen
Verlag Simon & Schuster soll an Investmentgesellschaft KKR gehen / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP/Archiv

Nach dem gescheiterten Verkauf an den Konkurrenten Penguin Random House soll der renommierte US-Verlag Simon & Schuster jetzt an die Investmentgesellschaft KKR gehen. Der Eigentümer, die Mediengruppe Paramount Global, teilte am Montag mit, beide Unternehmen hätten einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. KKR zahle 1,62 Milliarden Dollar (knapp 1,48 Milliarden Euro). Die Aufsichtsbehörden müssen den Verkauf aber noch genehmigen. Paramount versicherte, der Verlag werde eigenständig bleiben und die Leitung bleibe im Amt.

Textgröße ändern:

Simon & Schuster ist der viertgrößte der "Big Five"-Verlage in den USA - dazu gehören außerdem HarperCollins, Hachette Book Group USA, Macmillan Publishers und eben Penguin Random House. Der Verkauf von Simon & Schuster an Penguin Random für 2,18 Milliarden Dollar war im vergangenen Jahr wegen Bedenken der US-Regierung gescheitert. Sie hatte argumentiert, ein Verkauf schmälere den Wettbewerb besonders im Bereich der Top-Bestseller. Zahlreiche Autoren hatten gegen das geplante Geschäft protestiert.

Simon & Schuster war 1924 gegründet worden, namhafte Autoren sind etwa Stephen King oder Prinz Harry. Der Verlag bringt pro Jahr rund 2000 neue Bücher heraus und beschäftigt mehr als 1600 Menschen.

G.Riotto--PV

Empfohlen

CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD

Vor der Sitzung des CDU-Parteipräsidiums am Sonntag gibt es in der Partei neuen Streit über die sogenannte Brandmauer. "Die starren Unvereinbarkeitsbeschlüsse bringen uns nicht voran", sagte der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest der "Welt am Sonntag". Nach seinen Worten sind "das christliche Menschenbild, die soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung auch für Schwächere zu übernehmen" die "Leitplanken" der CDU. "Wer diesen inneren Kompass hat, orientiert sich nicht an anderen."

Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken

Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach Angaben von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon jetzt eine verheerende Wirkung". "Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld", sagte Demuth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender. Das merken selbst die staatlichen Akteure."

Lisa Cook: Trump treibt Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin voran

US-Präsident Donald Trump treibt seinen Plan zur Entlassung von Zentralbank-Vorständin Lisa Cook weiter voran. Trump berief am Freitag ein Komitee ein, das Cook am 5. November im Weißen Haus befragen soll. Dabei geht es um angebliche Falschangaben der Ökonomin bei Immobilienkrediten. Trump hatte bereits im vergangenen Jahr versucht, Cook zu feuern, war aber vom Obersten Gerichtshof gestoppt worden.

EU und China einigen sich auf Begrenzung chinesischer Hybridauto-Exporte

Die Europäische Union und China haben sich auf eine Begrenzung der chinesischen Exporte von Hybridautos nach Europa verständigt. "Dies eröffnet die Aussicht, Chinas Export um mehr als die Hälfte zu reduzieren", sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic nach einem Treffen mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Freitag in Peking. Der europäische Herstellerverband Acea begrüßte die Einigung als "positiven Schritt" zur Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den beiden Seiten.

Textgröße ändern: