Pallade Veneta - BBC verkauft Maida Vale Studios an Gruppe mit Filmkomponist Hans Zimmer

BBC verkauft Maida Vale Studios an Gruppe mit Filmkomponist Hans Zimmer


BBC verkauft Maida Vale Studios an Gruppe mit Filmkomponist Hans Zimmer
BBC verkauft Maida Vale Studios an Gruppe mit Filmkomponist Hans Zimmer / Foto: Justin TALLIS - AFP

Die BBC hat ihre bekannten und von berühmten Musikern genutzten Maida Vale Studios verkauft. Käufer sei eine Gruppe, der auch der deutsche Filmkomponist und Musikproduzent Hans Zimmer angehört, teilte die BBC am Montag mit. Der Komplex aus sieben Studios wurde 1933 von der BBC gekauft. Im Laufe der Jahre nahmen hier bedeutende Musiker von den Beatles über Led Zeppelin bis hin zu Beyoncé Musik auf.

Textgröße ändern:

Der Standort der Studios im Nordwesten Londons war Anfang des 20. Jahrhunderts als Rollschuhbahn genutzt worden. 1933 erwarb die BBC die Anlage. Auch Symphonieorchester und tausende Bands ohne Plattenvertrag kamen zu den legendären "Peel Sessions" des bekannten BBC-DJs und Moderators John Peel in die Studios, die von 1967 bis 2004 ausgestrahlt wurden.

2018 gab das Unternehmen bekannt, dass es seinen Musikstudio-Betrieb an einen neuen, eigens dafür eingerichteten Standort im Osten Londons verlegen werde. Komponist Zimmer und sein Geschäftspartner Steven Kofsky schlossen sich nach BBC-Angaben daraufhin mit den Filmproduzenten Tim Bevan und Eric Fellner zusammen, um den Komplex zu kaufen. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Die Gruppe habe sich verpflichtet, das Gebäude als Studioraum zu behalten und plane, den Standort für mehrere Millionen Pfund zu sanieren, erklärte die BBC. Die ursprüngliche Fassade des Veranstaltungsortes, die unter Denkmalschutz steht, werde beibehalten, hieß es weiter.

Zimmer erklärte, er habe vor 45 Jahren zum ersten Mal für die BBC in den Maida Vale Studios als Session-Musiker gearbeitet und sei beeindruckt von deren Musikgeschichte gewesen. Er wolle Maida Vale "zu einem Ort machen, der inspiriert, lehrt, den Künsten und der Menschheit technologisch dient und der nächsten Generation die gleichen Möglichkeiten bietet, die mir gegeben wurden: etwas zu schaffen und niemals aufzugeben".

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Drohungen des AfD-Politikers Ulrich Siegmund gegen den ZDF-Reporter Fabian Köster im Landtag von Sachsen-Anhalt verurteilt. "Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einschüchterung", erklärte der DJV- Bundesvorsitzende Mika Beuster. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verknüpfe, überschreite eine rote Linie.

Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew

Dreieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA und trotz bestehender Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung mit Moskau über russische Diesel-Lieferungen verkündet. Russland werde "sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff" für die USA und den Weltmarkt liefern und weitere 500.000 Tonnen im November, erklärte Trump am Freitag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Schritt als "unwürdig" und Zeichen der "Schwäche".

CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD

Vor der Sitzung des CDU-Parteipräsidiums am Sonntag gibt es in der Partei neuen Streit über die sogenannte Brandmauer. "Die starren Unvereinbarkeitsbeschlüsse bringen uns nicht voran", sagte der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest der "Welt am Sonntag". Nach seinen Worten sind "das christliche Menschenbild, die soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung auch für Schwächere zu übernehmen" die "Leitplanken" der CDU. "Wer diesen inneren Kompass hat, orientiert sich nicht an anderen."

Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken

Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach Angaben von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon jetzt eine verheerende Wirkung". "Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld", sagte Demuth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender. Das merken selbst die staatlichen Akteure."

Textgröße ändern: