Pallade Veneta - UBS zahlt in den USA 1,4 Milliarden Dollar wegen Finanzkrise 2008

UBS zahlt in den USA 1,4 Milliarden Dollar wegen Finanzkrise 2008


UBS zahlt in den USA 1,4 Milliarden Dollar wegen Finanzkrise 2008
UBS zahlt in den USA 1,4 Milliarden Dollar wegen Finanzkrise 2008 / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Die Schweizer Großbank UBS zahlt in den USA wegen Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008 mehr als 1,4 Milliarden Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) Strafe. Wie das US-Justizministerium am Montag mitteilte, wird im Gegenzug ein gegen die Bank laufendes Zivilverfahren eingestellt.

Textgröße ändern:

Hintergrund sind Vorwürfe um 2006 und 2007 von der Bank ausgegebene sogenannte Subprime-Kredite. Die US-Justiz hatte der UBS in einem 2018 eingeleiteten Verfahren zur Last gelegt, dabei Investoren betrogen zu haben. Die Bank bestätigte am Montag die Vereinbarung mit der US-Justiz und erklärte, in der Vergangenheit bereits die notwendigen Rücklagen gebildet zu haben.

Der Zusammenbruch des sogenannten Subprime-Marktes 2007 gilt vielen Experten als eine der Hauptursachen der damaligen Finanzkrise. Damals konnten vor allem einkommensschwache Hausbesitzer ihre Darlehen wegen steigender Zinsen nicht mehr abbezahlen, während die schlecht abgesicherten Kredite von Bank zu Bank als Geldanlage weitergereicht wurden.

Mit der Vereinbarung zwischen der UBS und der US-Justiz wird das letzte laufende Verfahren in den USA im Zusammenhang mit solchen Krediten zum Abschluss gebracht. Das Justizministerium erklärte, Strafzahlungen von insgesamt mehr als 36 Milliarden Dollar erwirkt zu haben.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster

Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Drohungen des AfD-Politikers Ulrich Siegmund gegen den ZDF-Reporter Fabian Köster im Landtag von Sachsen-Anhalt verurteilt. "Erst kritische Journalisten unter Druck setzen, dann Sender abwickeln wollen: Das ist kein Medienkonzept, das ist pure Einschüchterung", erklärte der DJV- Bundesvorsitzende Mika Beuster. Wer kritische Berichterstattung mit der beruflichen Existenz verknüpfe, überschreite eine rote Linie.

Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew

Dreieinhalb Wochen vor den Kongresswahlen in den USA und trotz bestehender Sanktionen wegen des Ukraine-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump eine Vereinbarung mit Moskau über russische Diesel-Lieferungen verkündet. Russland werde "sofort mehr als 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff" für die USA und den Weltmarkt liefern und weitere 500.000 Tonnen im November, erklärte Trump am Freitag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte den Schritt als "unwürdig" und Zeichen der "Schwäche".

CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD

Vor der Sitzung des CDU-Parteipräsidiums am Sonntag gibt es in der Partei neuen Streit über die sogenannte Brandmauer. "Die starren Unvereinbarkeitsbeschlüsse bringen uns nicht voran", sagte der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest der "Welt am Sonntag". Nach seinen Worten sind "das christliche Menschenbild, die soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung auch für Schwächere zu übernehmen" die "Leitplanken" der CDU. "Wer diesen inneren Kompass hat, orientiert sich nicht an anderen."

Bau-Präsident: Bereits "verheerende Folgen" durch Vergesellschaftungspläne der Linken

Die Pläne der Linkspartei zur Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin haben nach Angaben von Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth "schon jetzt eine verheerende Wirkung". "Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld", sagte Demuth der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). "Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender. Das merken selbst die staatlichen Akteure."

Textgröße ändern: