Pallade Veneta - Kritik an neuen FDP-Vorbehalten gegen Kindergrundsicherung

Kritik an neuen FDP-Vorbehalten gegen Kindergrundsicherung


Kritik an neuen FDP-Vorbehalten gegen Kindergrundsicherung
Kritik an neuen FDP-Vorbehalten gegen Kindergrundsicherung / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Neue Vorbehalte der FDP gegen die Kindergrundsicherung stoßen auf teils heftige Kritik. "Mir fehlt dafür jedes Verständnis", erklärte der Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Daniel Grein, am Freitag in Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warf der FDP ein unverantwortliches Verhalten vor. Zurückhaltender reagierten Vertreterinnen von Grünen und SPD.

Textgröße ändern:

Anlass sind Äußerungen von FDP-Parlamentsgeschäftsführer Johannes Vogel. Dieser sprach in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von "noch vielen offenen Fragen" beim Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung. Dabei gehe es darum, ob Bürokratie wirksam abgebaut werde und "die neue Administration und Behördenaufteilung so wirklich funktioniert", sagte er der Zeitung.

Insofern werde das Gesetzgebungsverfahren auf jeden Fall "noch einige Zeit dauern", kündigte der FDP-Politiker an. Er forderte zudem als Bedingung für eine Zustimmung seiner Fraktion, die Kindergrundsicherung in ein Gesamtkonzept zur Stärkung von Arbeitsanreizen im Sozialstaat einzubetten. Vogel verwies auf einen dazu laufenden Forschungsauftrag, dessen Ergebnisse abgewartet werden sollten.

Grein warf der FDP daraufhin eine "Hinhaltetaktik" vor. "Nachdem die Ampel-Koalition sich nach zähem Ringen immerhin auf eine Schmalspurversion der Kindergrundsicherung einigen konnte, wird nun selbst dieser Kompromiss wiederum durch die FDP torpediert", erklärte er weiter. "Die Interessen armer Familien drohen der Taktiererei der Koalitionäre geopfert zu werden", kritisierte Grein.

"Menschen mit niedrigen Einkommen gegeneinander auszuspielen, und damit die Gesellschaft zu spalten, ist unverantwortlich", erklärte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel mit Blick auf die FDP. "Wer was dafür tun will, dass sich Arbeit lohnt, setzt sich für bessere Löhne ein, statt unter denen Sozialneid zu schüren, die ohnehin nicht viel haben", fügte sie hinzu.

Die FDP stehe genauso wie ihre Ampel-Partner in der Verantwortung, "dieses wichtige sozialpolitische Projekt zum Erfolg zu führen", betonte Piel. Die Menschen in Deutschland wollten keine Wahltaktik, sondern konstruktive politische Arbeit und "daran sollte die FDP endlich mitwirken".

Die Grünen-Politikerin Nina Stahr sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Wir haben uns als Ampel auf die Kindergrundsicherung als wichtigstes sozialpolitisches Projekt dieser Regierung geeinigt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das nun auch weiter gemeinsam voran bringen werden." Der Gesetzentwurf gehe nun ins parlamentarische Verfahren. Dort würden "die Ampel-Fraktionen ihre jeweiligen Forderungen untereinander besprechen und eine gemeinsame Lösung finden".

Mit der Kindergrundsicherung wolle die Koalition "Kinderarmut systematisch bekämpfen", betonte SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast. Auch sie kündigte an, im nun anstehenden parlamentarischen Verfahren würden die Ampel-Fraktionen "über alles ganz offen reden". Dazu gehörten Zeitpläne ebenso "wie alle anderen Themen", sagte Mast ebenfalls zu AFP.

Dies sei "ein normaler Vorgang", hob die SPD-Politikerin hervor. Sie sagte mit Blick auf die FDP jedoch auch: "Allerdings wünsche ich mir, dass wir die Beratungen in unseren parteiinternen Runden und nicht über die Medien führen."

Der Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung war Ende September nach langem Ringen vom Bundeskabinett beschlossen worden. Ein Sprecher des Familienministeriums sagte zu dem Vorstoß der FDP lediglich: "Die Diskussion liegt jetzt im parlamentarischen Raum." Diese wolle er nicht kommentieren.

Zu dem von Vogel genannten Forschungsauftrag zur Verbesserung von Arbeitsanreizen bei Sozialleistungen sagte eine Sprecherin des zuständigen Bundesarbeitsministeriums, der Bericht dazu solle im November vorliegen. Die Ergebnisse würden dann geprüft.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Deutsche-Bank-Chef Sewing kritisiert Tankrabatt

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing übt Kritik an der Finanzpolitik der Bundesregierung. In der "Bild am Sonntag" kritisierte der Manager den im Oktober erneut in Kraft getretenen Tankrabatt zur Senkung der Spritpreise: "Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, ich bin kein Fan davon." Er glaube nicht, "dass uns der Tankrabatt auf Dauer helfen wird", sagte Sewing.

SPD-Fraktionschef Miersch bringt Rentengipfel ins Spiel

Im Streit um die Rentenreform schlägt der Chef der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, einen Rentengipfel vor. Um die Blockade zu lockern, sei es denkbar, "die Fraktionen und möglicherweise auch die Ministerpräsidenten in den Prozess" einzubeziehen, "bevor es einen Kabinettsbeschluss gibt", sagte Miersch der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Mitteilung vom Sonntag.

アレックス・ボディ、CRIFとともに透明性の高い投資と徹底した資金洗浄防止に注力

ルーマニアの実業家アレックス・ボディは、現在進めている国際的な投資・成長計画において、資金洗浄防止を明確な重点課題に据えている。CRIFとの契約に基づく協力は、顧客、取引先、企業間の関係を調査するための確かな基盤を築くことを目的としている。最優先の目標は、それぞれに適用される資金洗浄防止(AML)規制を継続的に遵守し、それによって、回避可能な法的・財務的リスクや信用毀損のリスクから自身の事業を守ることである。

Ο ALEX BODI δίνει έμφαση, σε συνεργασία με την CRIF, στις διαφανείς επενδύσεις και στη συστηματική πρόληψη της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες

Ο Ρουμάνος επιχειρηματίας Alex Bodi συνδυάζει τα τρέχοντα διεθνή επενδυτικά και αναπτυξιακά του σχέδια με ιδιαίτερη έμφαση στην πρόληψη της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες. Η συμβατική συνεργασία με την CRIF αποσκοπεί στη δημιουργία μιας στέρεης βάσης για τον έλεγχο πελατών, επιχειρηματικών εταίρων και εταιρικών διασυνδέσεων. Πρωταρχικός στόχος είναι η διαρκής συμμόρφωση με τις εκάστοτε ισχύουσες διατάξεις για την καταπολέμηση της νομιμοποίησης εσόδων από παράνομες δραστηριότητες (AML) — και, κατ’ επέκταση, η προστασία των επιχειρηματικών του έργων από νομικούς και χρηματοοικονομικούς κινδύνους, καθώς και από κινδύνους για τη φήμη τους, οι οποίοι μπορούν να αποφευχθούν.

Textgröße ändern: