Pallade Veneta - Deutsche Regas treibt Inbetriebnahme von LNG-Terminal auf Rügen voran

Deutsche Regas treibt Inbetriebnahme von LNG-Terminal auf Rügen voran


Deutsche Regas treibt Inbetriebnahme von LNG-Terminal auf Rügen voran
Deutsche Regas treibt Inbetriebnahme von LNG-Terminal auf Rügen voran / Foto: John MACDOUGALL - POOL/AFP

Das Unternehmen Deutsche Regas aus Lubmin treibt die Inbetriebnahme des neuen Importterminals für Flüssigerdgas (LNG) auf der Ostseeinsel Rügen voran. Es habe nun das Regasifizierungsschiff "Transgas Power" von der Bundesrepublik Deutschland übernommen, erklärte das Unternehmen am Freitag. Noch in diesem Winter werde das Spezialschiff im Industriehafen Mukran festmachen und als FSRU in Betrieb genommen.

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FSRU steht für Floating Storage and Regasification Unit, also schwimmende Speicher- und Wiederverdampfungseinheit. Zwei dieser LNG-Terminalschiffe sollen im Hafen von Mukran verankert werden. Die "Transgas Power" wurde zunächst durch die Bundesregierung gechartert, schließlich erhielt jedoch die Deutsche Regas die Betriebsgenehmigung für die Anlandestelle vor Rügen.

Von dort ist eine Pipelineanbindung zur Einspeisung des angelandeten Erdgases im Ostseehafen Lubmin geplant. Die Bundesregierung will mit dem Terminal die Energieversorgung im kommenden Winter sichern.

Das Projekt stößt örtlich allerdings auf viel Widerstand: Gegner sorgen sich um Auswirkungen auf die Umwelt und den Tourismus. Das Bundesverwaltungsgericht gab im September jedoch vorläufig grünes Licht für die Bauarbeiten.

Bis die Anbindungspipeline und die Anlandestelle fertig sind, werde die "Transgas Power" als "LNG-Carrier" zur Belieferung des bestehenden Terminals im Ostseehafen Lubmin genutzt, erklärte Deutsche Regas. Dafür ist auch bereits das Regasifizierungsschiff "Neptune" im Einsatz. Mit Fertigstellung der neuen Anlage in Mukran sollen beide Schiffe aus Lubmin abgezogen werden.

L.Bufalini--PV

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