Pallade Veneta - "Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe

"Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe


"Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe
"Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe / Foto: Ed Jones - AFP

Der französische Wein- und Spirituosen-Hersteller Rémy Cointreau hat wegen sinkender Verkäufe Kostensenkungen in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. "Dieses Jahr ist ein sehr hartes Jahr für uns", sagte Finanzvorstand Luca Marotta am Freitag bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. Im ersten geschäftlichen Halbjahr von April bis September fielen die Verkaufszahlen des Konzerns um 26,6 Prozent auf 636,7 Millionen Euro.

Textgröße ändern:

Die Verkäufe von Cognac, inklusive der Marke Rémy Martin, machen normalerweise zwei Drittel der Gesamtverkäufe aus. Im ersten Halbjahr fielen die Cognac-Verkäufe jedoch um fast 35 Prozent. In Nordamerika brachen sie fast um die Hälfte ein. Er habe "keine Ahnung", warum der Rückgang so steil ausfiel, sagte Marotta. Die Verkäufe im Wachstumsmarkt China stiegen gleichzeitig nicht so stark wie erhofft.

Das Unternehmen, das auch für seinen Orangenlikör Cointreau bekannt ist, passte seine Jahresprognose an und erwartet nun einen Rückgang von 15 bis 20 Prozent aufs Jahr gerechnet. Die Kostensenkungen von 100 Millionen Euro sollen kurz- und mittelfristig erfolgen.

Marotta erläuterte, die Ausgaben für Marketing würden reduziert. Auf die Frage, ob es auch Stellenstreichungen geben werde, antwortete er nicht. Die Aktie von Rémy Cointreau fiel zwischenzeitlich um elf Prozent.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Bill Gates warnt vor Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor einer Zunahme von KI-gestützten Cyberangriffen im kommenden Jahr gewarnt. Die Gefahr einer außer Kontrolle geratenen Künstlichen Intelligenz bestehe in den kommenden Jahren eher nicht, sagte Gates am Sonntag dem US-Sender ABC News. Viel größer sei die Gefahr, dass "schlechte Menschen" KI-Systeme ohne Schutzvorkehrungen für Cyberangriffe oder Bioterrorismus nutzten.

Angriffe auf Flughafen: Reiche muss Rückflug von Konferenz in Riad umplanen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) nimmt inmitten der anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien an einer Energiekonferenz in der saudiarabischen Hauptstadt Riad teil - und muss nun ihre Rückreise umplanen. Aufgrund der Sperrung des internationalen Flughafens in Riad könne "die für morgen geplante Rückreise voraussichtlich nicht wie vorgesehen stattfinden", erklärte eine Ministeriumssprecherin am Sonntagabend.

Trump meldet "Energie-Waffenruhe" zwischen Russland und der Ukraine

Russland und die Ukraine haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, ihre Angriffe auf die Energie-Infrastruktur des jeweils anderen Staates einzustellen. Mit "sofortiger Wirkung" gelte eine "Energie-Waffenruhe" im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Weitere Details nannte er zunächst nicht.

Huthis drohen nach tödlichem Angriff auf Flughafen in Riad mit weiteren Attacken

Nach einem Angriff mit zwölf Todesopfern und hunderten Verletzten in Riad hat die pro-iranische Huthi-Miliz mit weiteren Attacken auf Flughäfen in Saudi-Arabien gedroht. Reisende, Beschäftigte und Luftfahrtunternehmen sollten diese nicht nutzen, erklärte der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree am Sonntag im Onlinedienst X. Die EU, die UNO und die Bundesregierung verurteilten den Angriff vom Samstag. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition gegen die Huthis kündigte eine entschiedene Reaktion an.

Textgröße ändern: